Diese Seite beantwortet drei Fragen: Was ist Hypolotse gerade, woher kommen die Zahlen in den Rechnern, und was passiert mit deinen Eingaben.
Was Hypolotse gerade ist
Eine Sammlung von Rechnern und redaktionellen Seiten zur Immobilienfinanzierung. Wir vermitteln keine Darlehen und beraten nicht. Es gibt kein Kontaktformular, keine Finanzierungsanfrage und niemanden, an den wir etwas weitergeben würden. Wer eine verbindliche Finanzierung braucht, geht damit zu einer Bank oder zu einem Vermittler mit Erlaubnis nach § 34i GewO — diese Seite hilft nur dabei, vorbereitet dort anzukommen.
Womit wir Geld verdienen
Mit dieser Website derzeit gar nichts. Es gibt keine Werbung, keine Affiliate-Links, keinen Datenverkauf und keine Vergütung von Banken. Das ist keine Wohltätigkeit, sondern der aktuelle Stand: Wir wollen erst wissen, ob die Rechner jemandem nützen.
Woher unsere Zahlen kommen
- Zinssätze: Grundlage ist die täglich veröffentlichte Zinsstruktur der Deutschen Bundesbank (Svensson-Parameter). Daraus leiten wir mit marktkalibrierten Aufschlägen Modell-Topkonditionen je Zinsbindung ab und rechnen Risikoaufschläge nach Finanzierungsanteil, Beschäftigungsart und Darlehenshöhe hinzu. Das sind Schätzwerte — kein Institut ist daran gebunden.
- Grunderwerbsteuer: Landessätze mit Gültigkeitsdatum. Thüringen liegt seit dem 1. Januar 2024 bei 5,0 Prozent, Bremen seit dem 1. Juli 2025 bei 5,5 Prozent — mehrere große Ratgeberportale führen hier noch veraltete Werte.
- KfW-Programme: Merkblätter und Konditionenübersicht der KfW, geprüft am 10. Oktober 2026. Die Zinssätze stammen aus der Konditionenübersicht vom 9. Oktober 2026. Berücksichtigt sind die Erhöhung der Kreditbeträge in KfW 308 zum 3. August 2026, die Kürzung der Boni in KfW 458 zum 21. Juli 2026 und die neuen Merkblätter für KfW 261 und 458 ab dem 24. September 2026.
- Landesförderung: Eigene Recherche bei allen 16 Landesförderinstituten, Stand 10. August 2026, mit Quellenangabe auf jeder Länderseite.
- Mathematik: Annuitätenrechnung mit monatlicher Verrechnung, keine Näherungen. Effektivzins als Jahreszins aus monatlicher Verzinsung. Jede Rechnung im Hintergrund ist gegen eine unabhängig implementierte Kontrollrechnung geprüft.
Was mit deinen Eingaben passiert
- Sie verlassen deinen Browser nicht. Der gesamte Dialog und alle Rechner laufen als Programm auf deinem Gerät. Es gibt keinen Server, der deine Zahlen sieht.
- Sie werden nicht gespeichert. Seite neu laden heißt: alles weg.
- Die Auswertung entsteht lokal. Die Datei, die du herunterladen kannst, baut dein Browser zusammen — sie wird nirgends hochgeladen.
- Keine Cookies. Deshalb siehst du hier auch kein Einwilligungsbanner.
Wie Interhyp und Dr. Klein echte Angebote vergleichen
Diese Frage sollte man offen beantworten, weil sie den Unterschied erklärt. Wenn ein Vermittler dir „400 Banken im Vergleich“ zeigt, steckt dahinter kein Rechner, sondern eine Plattform mit Vertragsanbindung. Der Ablauf ist immer derselbe:
| Schritt | Was tatsächlich passiert |
|---|---|
| 1. Erlaubnis | Der Vermittler hat eine Erlaubnis nach § 34i Abs. 1 GewO und steht im Vermittlerregister. Ohne sie darf er weder vermitteln noch beraten. |
| 2. Plattformanbindung | Er ist an einen Marktplatz angeschlossen. In Deutschland ist das fast immer EUROPACE (Hypoport) — darauf laufen unter anderem Dr. Klein, Qualitypool, Genopace für die Volksbanken und Finmas für die Sparkassen. Interhyp betreibt mit eHyp eine eigene Plattform, Baufinex gehört Schwäbisch Hall und Hypoport gemeinsam. |
| 3. Konditionsraster der Banken | Die angeschlossenen Institute hinterlegen dort ihre Preistabellen und ihre Annahmerichtlinien: welchen Beleihungsauslauf sie akzeptieren, welche Beschäftigungsarten, welche Objektarten, welche Mindestbonität. |
| 4. Ein Datensatz, viele Preise | Der Vermittler erfasst den Fall einmal vollständig. Die Plattform spielt dieses Profil gegen alle hinterlegten Raster und gibt zurück, welche Institute den Fall annehmen und zu welchem Zins. Das ist eine Konditionsanfrage — sie berührt die SCHUFA nicht. |
| 5. Vergütung | Kommt die Finanzierung zustande, zahlt die Bank eine Courtage, marktüblich etwa 0,6 bis 1,3 Prozent der Darlehenssumme. Für dich ist die Vermittlung kostenfrei — bezahlt wird sie trotzdem, nur von der anderen Seite. |
Was wir stattdessen tun
Wir arbeiten an derselben Frage von der anderen Seite: Nicht „welches Institut gibt den besten Zins“, sondern „welche Art von Institut nimmt einen Fall wie diesen überhaupt an, und woran hakt es“. Diese Regeln sind kein Geheimnis — sie folgen aus Beleihungsauslauf, Haushaltsrechnung, Beschäftigungsart und Objektart, und sie sind rechenbar, ohne eine einzige Bank zu fragen.
| Was ein Marktplatz liefert | Was der Hypolotse liefert |
|---|---|
| Konkrete Institute mit konkretem Zins | Bankengruppen, die dein Profil üblicherweise annehmen — ohne Namen |
| Ein Angebot, das man annehmen kann | Eine Rechnung, mit der du beurteilen kannst, ob ein Angebot gut ist |
| Setzt eine Anfrage mit deinen Daten voraus | Setzt gar nichts voraus — deine Zahlen bleiben in deinem Browser |
| Sagt dir, was möglich ist | Sagt dir auch, wenn es nicht geht, und warum |
Was wir nicht können
Ein verbindliches Angebot. Eine Zusage. Eine Beratung, die deine persönliche Situation vollständig würdigt. Und wir können nicht wissen, wie eine konkrete Bank dein Objekt bewertet — wir können nur zeigen, welche Größen dabei den Unterschied machen und wo es typischerweise hakt.