Was kostet Bauland in Hildesheim?
Ein Quadratmeter baureifes Wohnbauland kostet in Hildesheim 2026 im Median 290 €/m² (Bodenrichtwert, Median der 94 Zonen für ein- bis zweigeschossige Bebauung). Die mittlere Hälfte der Zonen liegt zwischen 242 und 340 €/m². Im Landkreis Hildesheim ist das Platz 1 von 20. Für ein Grundstück mit 500 m² zahlst du in Hildesheim also rund 145.000 €. Baust du darauf 140 m² Wohnfläche, liegt alles zusammen bei rund 503.000 € und die Rate bei rund 2.000 € (20 % Eigenkapital, 3,96 % Zins, Stand 14.10.2026).
Geprüft am 14. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende
Hildesheim im Vergleich
Landesweit steht Hildesheim auf Platz 16 von 933, also im teuersten Zehntel. Bauland kostet hier 4,3-mal so viel wie in der mittleren niedersächsischen Gemeinde (68 €/m²). Im Landkreis Hildesheim ist Hildesheim die teuerste der 20 Gemeinden. Gegenüber dem Kreismedian von 96 €/m² zahlst du für 500 m² rund 97.000 € mehr. Preislich am nächsten liegen im Kreis: Sarstedt mit 208 €/m² (500 m² rund 41.000 € günstiger), Algermissen mit 195 €/m² (500 m² rund 48.000 € günstiger) und Giesen mit 180 €/m² (500 m² rund 55.000 € günstiger). Hildesheim hat 98.207 Einwohner auf 92,3 km², das sind 1.064 je km² (eher städtisch). Nach Einwohnern ist es die größte Gemeinde im Landkreis Hildesheim.
Die ganze Rangliste des Kreises: Landkreis Hildesheim.
Bodenrichtwerte in Hildesheim
Hildesheim ist in 102 Bodenrichtwertzonen für baureifes Wohnbauland eingeteilt. Bei so vielen Zonen ist der Median ein stabiler Wert, die Lage innerhalb der Stadt zählt aber stark. Der Wert oben ist der Median der 94 Zonen für ein- bis zweigeschossige Bebauung. Das sind die Lagen, in denen Einfamilien- und Doppelhäuser stehen.
| Median ein- bis zweigeschossig | 290 €/m² (94 Zonen) |
|---|---|
| Median alle Wohnbauzonen | 290 €/m² (102 Zonen) |
| Mittlere Hälfte (25 bis 75 %) | 242 bis 340 €/m² |
| Niedrigster und höchster Wert | 120 bis 750 €/m² |
Zwischen einer günstigen und einer teuren Zone liegen in Hildesheim bei 500 m² rund 49.000 €. So viel kostet das Grundstück je nach Fläche und Lage:
| Fläche | günstige Zone (242 €/m²) | Median (290 €/m²) | teure Zone (340 €/m²) |
|---|---|---|---|
| 400 m² | 97.000 € | 116.000 € | 136.000 € |
| 500 m² | 121.000 € | 145.000 € | 170.000 € |
| 600 m² | 146.000 € | 174.000 € | 204.000 € |
Teure und günstige Ortsteile
Von 10 Ortsteilen in den Daten ist Hildesheim mit 300 €/m² am teuersten und Bavenstedt mit 168 €/m² am günstigsten. Das ist Faktor 1,8, bei 500 m² rund 66.000 € Unterschied. Achte auf die Zahl der Zonen: Ein Wert aus einer Zone ist unsicher.
| Ortsteil | Median | Zonen | 500 m² |
|---|---|---|---|
| Hildesheim | 300 €/m² | 73 | 150.000 € |
| Itzum | 290 €/m² | 5 | 145.000 € |
| Ochtersum | 290 €/m² | 9 | 145.000 € |
| Ortsteil | Median | Zonen | 500 m² |
|---|---|---|---|
| Bavenstedt | 168 €/m² | 2 | 84.000 € |
| Achtum-Uppen | 190 €/m² | 3 | 95.000 € |
| Marienburg | 210 €/m² | 1 | 105.000 € |
Zuschnitt, Erschließung und genaue Lage können den echten Preis vom Bodenrichtwert wegschieben. Mehr zum Bodenrichtwert.
Was ein Haus in Hildesheim kostet
Rechenbeispiel: 500 m² zum Median von 290 €/m², dazu ein Einfamilienhaus mit 140 m² zu 2.073 €/m² Baukosten (Niedersachsen 2025) und 20 % Baunebenkosten. Wie wir rechnen.
| Posten | Grundlage | Betrag |
|---|---|---|
| Grundstück | 500 m² × 290 €/m² | 145.000 € |
| Grunderwerbsteuer | 5 % auf das Grundstück | 7.250 € |
| Notar und Grundbuch | rund 2 % auf das Grundstück | 2.900 € |
| Haus (Bauwerk) | 140 m² × 2.073 €/m² | 290.220 € |
| Baunebenkosten | Annahme 20 % | 58.044 € |
| Summe | 503.414 € | |
| Eigenkapital 20 % | 100.683 € | |
| Darlehen | 402.731 € | |
| Monatsrate | 3,96 % Sollzins, 2 % Tilgung | 2.000 € |
Rund 29 % der Summe entfallen in Hildesheim auf das Grundstück. Mit jeweils 100 m² mehr oder weniger verschiebt sich der Betrag um rund 31.000 €.
Ein kleineres Grundstück von 400 m² drückt die Rate in Hildesheim auf rund 1.880 €, ein größeres von 600 m² hebt sie auf rund 2.120 €. Beim Kauf vom Bauträger wären es 25.000 € Grunderwerbsteuer, weil sie dann auch auf das Haus anfällt.
Einen eigenen Baukostenwert im Landkreis Hildesheim gibt die Statistik für Häuser mit 1 oder 2 Wohnungen nicht her; wir rechnen mit dem Landeswert (5.671 genehmigte Häuser 2025).
Deine eigene Rate rechnet der Baufinanzierungsrechner. Was dein Einkommen trägt, zeigt der Budgetrechner.
Förderung in Hildesheim
Ein eigenes Förderprogramm der Stadt Hildesheim für Hauskauf oder Hausbau haben wir nicht gefunden (Stand Oktober 2026). Nur Landesförderung über die NBank. Städtische Bauplätze ohne Familienrabatt.
Wie die 100 größten Städte im Vergleich abschneiden, zeigt der Städtevergleich.
Landesweit gibt die NBank über die Wohnraumförderstelle ein zinsloses Darlehen (Gruppe A bis 180.000 €, 20 Jahre 0 %), dazu 10.000 € Zuschuss je Kind. Für Familien kommen KfW 300 oder KfW 308 dazu. Was Land und Bund zahlen.
Häufige Fragen
Ist Bauland in Hildesheim teurer als im Landkreis Hildesheim?
Ja, um 201 %. Hildesheim liegt bei 290 €/m², der Kreismedian bei 96 €/m². Das ist Platz 1 von 20 Gemeinden.
Wo ist Bauland in Hildesheim am günstigsten?
Laut Bodenrichtwerten in Bavenstedt (168 €/m², 2 Zonen). Am teuersten ist Hildesheim mit 300 €/m².
Hat Hildesheim eine eigene Förderung?
Ein eigenes Programm der Stadt haben wir nicht gefunden (Stand Oktober 2026). Land und KfW gelten trotzdem.
Wie viel Eigenkapital brauche ich in Hildesheim?
Für das Beispiel mit 500 m² mindestens 10.000 € für Grunderwerbsteuer und Notar. Wir rechnen mit 20 %, also rund 101.000 €.
Quellen
Grundlage sind die Bodenrichtwerte zum 1.1.2026 (© Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de, Daten geändert (Median je Gemeinde berechnet)). Einwohner und Fläche: Destatis GV-ISys, 31.12.2025, © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026, dl-de/by-2-0. Dazu die Baukosten (LSN, Baugenehmigungen 2025) und unser Zinsmodell vom 14.10.2026. Auswertung je Gemeinde: Hypolotse. Alle Quellen mit Links.