Was kostet Bauland in meiner Gemeinde?
Wir werten die amtlichen Bodenrichtwerte je Gemeinde aus und rechnen daraus, was Grundstück und Haus vor Ort kosten. Abgedeckt sind 8 Länder mit offenen Daten und 2.876 Gemeinden, Stadtteile und Bezirke, Stichtag 1. Januar 2026. Für Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Schleswig-Holstein gibt es keine offenen Bodenrichtwerte.
Geprüft am 14. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende
Länder mit offenen Bodenrichtwerten
Je Land eine Übersicht mit allen Kreisen, Gemeinden oder Stadtteilen, den teuersten und günstigsten Orten und der Erklärung, wie wir rechnen. Die Spanne nennt den niedrigsten und höchsten Median, ohne Orte mit weniger als 5 Zonen.
| Land | Einheiten mit Wert | Spanne in €/m² | eigene Seiten | Grunderwerbsteuer |
|---|---|---|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 396 Gemeinden | 30 bis 1.050 | 50 | 6,5 % |
| Niedersachsen | 933 Gemeinden | 13 bis 1.250 | 20 | 5 % |
| Hessen | 421 Gemeinden | 20 bis 1.200 | 20 | 6 % |
| Brandenburg | 413 Gemeinden | 6 bis 800 | 20 | 6,5 % |
| Thüringen | 601 Gemeinden | 12 bis 415 | 20 | 5 % |
| Hamburg | 98 Stadtteile | 160 bis 5.778 | 98 | 5,5 % |
| Berlin | 12 Bezirke | 420 bis 2.700 | 12 | 6 % |
| Bremen | 2 Städte | 170 bis 275 | 2 | 5,5 % |
Länder ohne offene Daten
Nicht jedes Land gibt seine Bodenrichtwerte so frei, dass wir sie auswerten und zeigen dürfen. Bayern und Baden-Württemberg zeigen sie nur im Viewer oder gegen Gebühr, Sachsen nur auf Antrag (offen sind dort nur Dresden, Leipzig und Chemnitz), Rheinland-Pfalz nur als Kartendienst, das Saarland untersagt jede andere Nutzung als das Ansehen, Schleswig-Holstein zeigt sie nur zur Einsicht. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Lizenz unklar; wir klären sie, bevor wir Werte zeigen. Sachsen-Anhalt ist offen, der Datensatz hat aber keinen Gemeindeschlüssel; diese Seiten folgen.
Für diese Länder findest du Grunderwerbsteuer und Landesförderung unter Förderung nach Bundesland.
Was auf jeder Ortsseite steht
Jede Ortsseite beginnt mit dem Median-Bodenrichtwert und ordnet ihn ein: Platz im Land, Platz im Kreis oder Bezirk und der Abstand zu den Orten mit ähnlichem Preisniveau. Danach folgen die Spanne zwischen günstigen und teuren Zonen und, wo die Daten es hergeben, die teuersten und günstigsten Ortsteile.
Im zweiten Teil rechnen wir ein Haus durch: Grundstück, Grunderwerbsteuer des Landes, Notar, Baukosten nach amtlicher Statistik des Landes und eine Monatsrate. Zum Schluss steht, welche Förderung von Stadt, Land und Bund gilt. Wie wir rechnen und was ein Bodenrichtwert aussagt, erklären wir je Land einmal zentral auf der Landesübersicht. Orte mit dünner Datenbasis bekommen zunächst keine eigene Seite; in den Tabellen sind sie mit * markiert.
Die 12 größten Orte mit eigener Seite
| Ort | Land | Median | Einwohner |
|---|---|---|---|
| Köln | Nordrhein-Westfalen | 870 €/m² | 1.025.523 |
| Frankfurt am Main | Hessen | 1.000 €/m² | 760.656 |
| Düsseldorf | Nordrhein-Westfalen | 1.050 €/m² | 619.444 |
| Dortmund | Nordrhein-Westfalen | 430 €/m² | 600.880 |
| Bremen | Bremen | 275 €/m² | 588.413 |
| Essen | Nordrhein-Westfalen | 390 €/m² | 573.618 |
| Hannover | Niedersachsen | 440 €/m² | 522.803 |
| Duisburg | Nordrhein-Westfalen | 320 €/m² | 500.810 |
| Bochum | Nordrhein-Westfalen | 420 €/m² | 358.880 |
| Wuppertal | Nordrhein-Westfalen | 340 €/m² | 357.243 |
| Bielefeld | Nordrhein-Westfalen | 380 €/m² | 331.419 |
| Bonn | Nordrhein-Westfalen | 790 €/m² | 323.587 |
Die Förderprogramme aller Länder stehen unter Förderung nach Bundesland.