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Grundstückspreise in Berlin 2026

Bodenrichtwerte für Häuser in allen 12 Bezirken und 97 Ortsteilen, mit Hauskosten und Förderung.

Datenstand 14. Oktober 2026Automatisch berechnet aus amtlichen Daten, nicht einzeln redaktionell geprüft. Woher unsere Zahlen kommen

Was kostet Bauland in Berlin?

Bauland für ein Haus kostet in Berlin 2026 im Median 490 €/m² (Bodenrichtwert der locker bebauten Zonen), über alle Wohnzonen 610 €/m². Je Bezirk reicht der Hauswert von 420 €/m² in Spandau bis 1.400 €/m² in Charlottenburg-Wilmersdorf. 500 m² kosten damit zwischen rund 210.000 € und 700.000 €. Ein Haus mit 140 m² kostet ohne Grundstück rund 485.000 €.

Geprüft am 14. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende

Alle 12 Bezirke

Sortiert nach dem Hauswert, dem Median der locker bebauten Zonen. Wo ein Bezirk keine solche Zone hat, gilt der Median aller Wohnzonen.

Berliner Bezirke: Bodenrichtwerte 2026
BezirkHauszonenalle WohnzonenZonen
Charlottenburg-Wilmersdorf1.400 €/m²1.800 €/m²55
Steglitz-Zehlendorf950 €/m²950 €/m²94
Mitte630 €/m²2.300 €/m²42
Tempelhof-Schöneberg620 €/m²640 €/m²50
Neukölln550 €/m²590 €/m²50
Pankow480 €/m²585 €/m²96
Lichtenberg460 €/m²600 €/m²63
Treptow-Köpenick460 €/m²500 €/m²110
Marzahn-Hellersdorf445 €/m²480 €/m²35
Reinickendorf440 €/m²470 €/m²69
Spandau420 €/m²500 €/m²111
Friedrichshain-Kreuzbergkeine Hauszone2.700 €/m²21

Bezirke im Vergleich

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Bezirk liegt für ein Haus der Faktor 3,3. Die Innenstadtbezirke Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf haben kaum Zonen für Häuser; ihre Gesamtwerte gelten für dichte Bebauung. Die Außenbezirke Spandau, Reinickendorf, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick und Neukölln bieten die meisten Hauszonen, mit Werten um 420 bis 550 €/m². Steglitz-Zehlendorf ist der teure Hausbezirk: Dort gelten fast alle Zonen für lockere Bebauung, und der Median liegt bei 950 €/m².

Günstige und teure Ortsteile

Von 97 Ortsteilen haben 69 mindestens 5 Zonen und einen Wert für lockere Bebauung. Die günstigsten und teuersten davon:

Günstigste Ortsteile für ein Haus
OrtsteilBezirkHauszonenZonen
SchmöckwitzTreptow-Köpenick320 €/m²7
BuchPankow340 €/m²9
Falkenhagener FeldSpandau340 €/m²16
MarzahnMarzahn-Hellersdorf360 €/m²9
SpandauSpandau360 €/m²9
LübarsReinickendorf370 €/m²8
ReinickendorfReinickendorf380 €/m²12
SiemensstadtSpandau380 €/m²8
Teuerste Ortsteile für ein Haus
OrtsteilBezirkHauszonenZonen
GrunewaldCharlottenburg-Wilmersdorf2.700 €/m²5
DahlemSteglitz-Zehlendorf2.200 €/m²7
SchmargendorfCharlottenburg-Wilmersdorf1.900 €/m²9
WestendCharlottenburg-Wilmersdorf1.025 €/m²20
SteglitzSteglitz-Zehlendorf1.000 €/m²12
NikolasseeSteglitz-Zehlendorf975 €/m²8
ZehlendorfSteglitz-Zehlendorf950 €/m²15
WannseeSteglitz-Zehlendorf900 €/m²11

Was ein Bodenrichtwert ist

Der Bodenrichtwert ist ein Durchschnittswert je Quadratmeter für eine Zone mit ähnlichen Grundstücken. Die Gutachterausschüsse leiten ihn aus den tatsächlichen Kaufpreisen ab, die ihnen die Notare melden. Er gilt für ein unbebautes Grundstück, ohne Haus. Er ist kein Kaufpreis. Lage, Zuschnitt, Größe und Erschließung können den Preis eines einzelnen Grundstücks deutlich nach oben oder unten verschieben. Ob Erschließungsbeiträge schon enthalten sind, ist nicht überall gleich geregelt. Steht im Bodenrichtwert „erschließungsbeitragsfrei“, sind sie enthalten.

Auf den Ortsseiten nennen wir den Median der Zonen eines Bezirks. Wo es genug Zonen für ein- bis zweigeschossige Bebauung gibt, nehmen wir nur diese, weil sie am besten zum Einfamilien- oder Doppelhaus passen. Die mittlere Hälfte (25 bis 75 %) zeigt, wie weit günstige und teure Lagen auseinanderliegen. Ortsteilwerte beruhen oft auf wenigen Zonen. Den Wert für eine bestimmte Adresse zeigt die Karte von BORIS Berlin.

Berliner Bodenrichtwerte sind auf sehr unterschiedliche Geschossflächenzahlen normiert, von 0,1 am Stadtrand bis 4,5 in der Innenstadt. Ein Innenstadtwert von mehreren Tausend Euro je m² gilt für Blockbebauung, nicht für ein Haus. Für die Hausrechnung nehmen wir deshalb den Median der locker bebauten Zonen (Geschossflächenzahl bis 0,8 oder Nutzung W-EFH), wo es ihn gibt. Ortsteile hat der Datensatz nicht; wir haben jede Zone dem Ortsteil zugeordnet, in dem der größte Teil liegt.

So rechnen wir die Hauskosten

Jede Ortsseite rechnet dasselbe Beispiel: 500 m² Bauland zum Median-Bodenrichtwert der locker bebauten Zonen des Bezirks und ein Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche. Die Baukosten stammen aus der amtlichen Statistik: Für neue Häuser mit 1 oder 2 Wohnungen haben Bauherren in Berlin 2025 im Schnitt 2.885 €/m² Wohnfläche veranschlagt, über 725 genehmigte Häuser. Dieser Wert enthält nur das Gebäude. Planung, Genehmigung, Außenanlagen und Hausanschlüsse kommen dazu. Dafür setzen wir pauschal 20 % an, das ist eine Annahme. Das Haus allein kostet so rund 485.000 €.

Die Bezirkswerte der Statistik nennen wir zum Vergleich, wenn dort mindestens 50 Häuser genehmigt wurden. Gerechnet wird immer mit dem Landeswert, weil er auf viel mehr Bauvorhaben beruht.

Die Grunderwerbsteuer beträgt in Berlin 6 %. Beim Eigenbau zahlst du sie nur auf das Grundstück, solange du den Bauvertrag unabhängig vom Grundstückskauf schließt. Kaufst du Grundstück und Haus zusammen von einem Bauträger, fällt sie auf den Gesamtpreis an. Für Notar und Grundbuch setzen wir rund 2 % an. Eigenkapital: 20 % der Summe, das deckt mindestens Steuer und Notar. Die Rate rechnen wir mit dem Modellzins für 10 Jahre Zinsbindung bei Topkondition (3,96 %, effektiv rund 4,03 %, Stand 14.10.2026) und 2 % anfänglicher Tilgung. Bei 80 % Finanzierung verlangen Banken meist einen Aufschlag. Zinsen ändern sich täglich, den aktuellen Stand zeigt die Seite Bauzinsen.

Förderung von Land und Bund

Berlin hat kein eigenes Kaufprogramm mit Zuschuss oder Zinsverbilligung. Die IBB leitet die KfW-Programme durch und gibt ein Förderergänzungsdarlehen für den restlichen Bedarf, nur zusammen mit einem IBB-Programm und ab 7,5 % Eigenkapital. Für Genossenschaftsanteile gibt es ein zinsloses Darlehen bis 50.000 €. Alle Bedingungen stehen auf der Seite Förderung in Berlin, geprüft am 9. Oktober 2026.

Familien mit Kind bekommen für einen Neubau KfW 300: 170.000 bis 220.000 € ab 0,01 % Sollzins, wenn das Haus Effizienzhaus 40 erreicht. Wer ein sanierungsbedürftiges Haus kauft, kann KfW 308 nutzen: 140.000 bis 180.000 €. Für beide gilt eine Einkommensgrenze von 90.000 € zu versteuerndem Einkommen bei einem Kind, plus 10.000 € je weiterem Kind. Wie sich die Programme stapeln, rechnet der Förder-Rechner. Eigene Programme einzelner Städte stehen auf der jeweiligen Ortsseite und im Städtevergleich.

So haben wir ausgewertet

Grundlage sind 1.623 Bodenrichtwertzonen aus dem WFS brw2026 des Geoportals Berlin zum 1. Januar 2026. Gezählt haben wir die Nutzungen Wohngebiet und Wohnbaufläche für Ein- und Zweifamilienhäuser, ohne sanierungs- und entwicklungsunbeeinflusste Werte; das sind 796 Zonen. Locker bebaut heißt: Geschossflächenzahl bis 0,8 oder Nutzung W-EFH (470 Zonen). Jede Zone haben wir über ein 9 × 9-Raster dem Ortsteil zugeordnet, in dem die meisten Rasterpunkte liegen. 28 Ortsteile haben weniger als 5 Zonen; nur dort kommen Mischgebiete dazu.

Jede Zone zählt einmal, egal wie groß sie ist. Ränge beziehen sich auf den Hauswert. Ein Bodenrichtwert ist kein Kaufpreis und enthält kein Gebäude; der Beitragszustand ist nicht vereinheitlicht.

Quellen

HL
Redaktion Hypolotse
IHK-Sachkundeprüfung Immobiliardarlehensvermittlung nach § 34i GewO

Diese Seite wird automatisch aus amtlichen Daten berechnet. Jede Zahl trägt einen Datenstand und eine Quelle. Die Redaktion prüft die Methode und Stichproben, nicht jede einzelne Seite. Hypolotse vermittelt keine Finanzierungen und berät nicht: Die Seite stellt Rechner und Informationen bereit, damit du selbst rechnen kannst. Wer die Inhalte prüft · Woher unsere Zahlen kommen.

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Wie die Zahlen auf dieser Seite entstehen

Alle Rechnungen sind unverbindliche Modellwerte und kein Angebot eines Kreditinstituts. Die Zinssätze werden täglich aus der Zinsstruktur der Deutschen Bundesbank abgeleitet und um marktübliche Risikoaufschläge nach Finanzierungsanteil, Beschäftigungsart und Zinsbindung ergänzt; die Grunderwerbsteuer folgt den Landessätzen 2026, die Förderkonditionen den Programmrichtlinien der KfW und der Landesförderinstitute. Ein verbindliches Angebot kann allein ein Darlehensgeber nach Prüfung von Objekt, Einkommensunterlagen und Bonität erstellen. Hypolotse vermittelt keine Finanzierungen, erbringt keine Beratung im Sinne des § 511 BGB und gibt keine Daten an Dritte weiter. Den aktuellen Stand der Zinsdaten zeigt die Seite Bauzinsen.