IHK-geprüfte Sachkunde Immobiliardarlehensvermittlung · keine Vermittlung, keine Datenweitergabe
Hypolotse — Dein Weg in die eigenen vier Wände Finanzierung prüfen
Landkreis · Bayern

Grundstückspreise im Landkreis Aschaffenburg: Kaufwerte für Bauland

Amtliche Kaufwerte für Bauland im Landkreis Aschaffenburg, mit Rang im Land, Grundstückskosten, einem durchgerechneten Haus und der Förderung.

Datenstand 15. Oktober 2026Automatisch berechnet aus amtlichen Daten, nicht einzeln redaktionell geprüft. Woher unsere Zahlen kommen

Was kostet Bauland im Landkreis Aschaffenburg?

Im Landkreis Aschaffenburg lag der Kaufwert für baureifes Land 2023 bis 2025 im Schnitt bei 289 €/m². Das ist der amtliche Durchschnitt aus 332 tatsächlichen Verkäufen, kein Bodenrichtwert. 2025 allein waren es 254 €/m² bei 121 Kauffällen. In Bayern ist das Platz 49 von 95, bundesweit Platz 135 von 397. 500 m² kosten damit rund 145.000 €, mit einem Haus von 140 m² und allen Nebenkosten rund 664.000 €. Bei 20 % Eigenkapital sind das rund 2.640 € Rate im Monat (3,96 % Zins, Stand 14.10.2026).

Geprüft am 15. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende

289 €/m²Mittel 2023 bis 2025
332Verkäufe 2023 bis 2025
49Platz von 95 in Bayern
135Platz von 397 bundesweit

Kaufwerte im Landkreis Aschaffenburg 2021 bis 2025

Im Landkreis Aschaffenburg reichen die drei letzten Jahreswerte von 254 €/m² bis 310 €/m², ein Unterschied von 22 %. Gegenüber 2021 (215 €/m²) liegt der Wert 2025 18 % höher. Verkauft wurden in den drei Jahren zusammen rund 202.000 m² baureifes Land, im Schnitt 608 m² je Grundstück.

Kaufwerte für baureifes Land im Landkreis Aschaffenburg, Durchschnitt je Jahr
JahrKaufwertVerkäufeFläche
2021215 €/m²267177.000 m²
2022325 €/m²12977.000 m²
2023310 €/m²9062.000 m²
2024305 €/m²12173.000 m²
2025254 €/m²12167.000 m²
Mittel 2023 bis 2025289 €/m²332202.000 m²

Wir rechnen mit dem Mittel der drei Jahre, weil einzelne Jahre vom Zufall abhängen, welche Grundstücke gerade verkauft wurden. Warum das Dreijahresmittel.

Landkreis Aschaffenburg im Vergleich

In Bayern steht der Landkreis Aschaffenburg auf Platz 49 von 95, also im Mittelfeld. Der Landesschnitt über alle Verkäufe 2023 bis 2025 liegt bei 388 €/m², hier zahlt man 25 % weniger. Bundesweit ist es Platz 135 von 397; der Schnitt für Deutschland liegt bei 248 €/m², hier 16 % mehr. Im Regierungsbezirk Unterfranken (174 €/m² im Schnitt) steht der Landkreis Aschaffenburg auf Platz 4 von 12. Am ehesten vergleichbar sind Landkreis Kelheim mit 289 €/m² (500 m² praktisch gleich), Landkreis Forchheim mit 292 €/m² (500 m² rund 1.000 € teurer) und Weiden in der Oberpfalz mit 284 €/m² (500 m² rund 3.000 € günstiger).

Im Landkreis Aschaffenburg leben 170.120 Menschen in 32 Gemeinden auf 698,9 km² (243 je km²). Die größte ist Alzenau mit 17.968 Einwohnern, dann folgen Großostheim und Hösbach. Der Kaufwert mittelt über den ganzen Kreis, von Alzenau bis zum kleinsten Dorf. Ob ein bestimmter Ort darüber oder darunter liegt, zeigt erst der Bodenrichtwert. Warum der Kreiswert nur grob ist.

Was 500, 600 und 800 m² im Landkreis Aschaffenburg kosten

Gerechnet mit dem Dreijahresmittel und, zum Vergleich, mit dem günstigsten und dem teuersten Jahr. Die letzte Spalte enthält 3,5 % Grunderwerbsteuer und rund 2 % für Notar und Grundbuch.

Grundstückspreis im Landkreis Aschaffenburg nach Fläche, gerechnet mit dem Kaufwert
FlächeMittel (289 €/m²)2025 (254 €/m²)2023 (310 €/m²)Mittel mit Nebenkosten
500 m²145.000 €127.000 €155.000 €153.000 €
600 m²174.000 €152.000 €186.000 €183.000 €
800 m²231.000 €203.000 €248.000 €244.000 €

Bayern hat mit 3,5 % die niedrigste Grunderwerbsteuer. Auf 600 m² zum Mittel sind das 6.100 €; bei 6,5 % wie in Schleswig-Holstein wären es 11.300 €.

Was ein Haus im Landkreis Aschaffenburg kostet

Für das Haus rechnen wir mit den Baukosten im Regierungsbezirk Unterfranken: 3.043 €/m² Wohnfläche laut 1.150 genehmigten Häusern 2025. Das sind 42 €/m² weniger als im bayerischen Schnitt (3.085 €/m²). Dazu kommen 20 % Baunebenkosten als Annahme. So rechnen wir.

Rechenbeispiel Hausbau im Landkreis Aschaffenburg, ohne Makler
PostenGrundlageBetrag
Grundstück500 m² × 289 €/m²144.680 €
Grunderwerbsteuer3,5 % auf das Grundstück5.064 €
Notar und Grundbuchrund 2 % auf das Grundstück2.894 €
Haus (Bauwerk)140 m² × 3.043 €/m²426.020 €
BaunebenkostenAnnahme 20 %85.204 €
Summe663.861 €
Eigenkapital 20 %132.772 €
Darlehen531.089 €
Monatsrate3,96 % Sollzins, 2 % Tilgung2.638 €

Boden und Haus teilen sich die Kosten im Landkreis Aschaffenburg etwa 22 zu 78. Jede 100 m² Grundstück mehr kosten samt Steuer und Notar rund 31.000 €. Vom Bauträger gekauft, fällt die Grunderwerbsteuer auch auf das Haus: rund 23.000 € statt 5.100 €.

Deine eigene Rate rechnet der Baufinanzierungsrechner. Was dein Einkommen trägt, zeigt der Budgetrechner.

Förderung im Landkreis Aschaffenburg

Für den Landkreis Aschaffenburg haben wir kein Baukindergeld einer Gemeinde erfasst. Viele Orte vergeben Bauplätze aber nach Punkten für Familien. Übersicht Baukindergeld.

Bayern fördert über die BayernLabo: Das Zinsverbilligungsprogramm finanziert bis zu einem Drittel der Kosten, dazu kommen 5.000 € Kinderzuschuss je Kind. Den Antrag stellst du am Landratsamt, bevor du den Kaufvertrag unterschreibst. Förderung in Bayern. Unabhängig vom Ort kannst du KfW 300 (Neubau) oder KfW 308 (Altbau) nutzen, wenn ein Kind im Haushalt lebt und das Einkommen passt.

Häufige Fragen

Ist Bauland im Landkreis Aschaffenburg teurer als im Schnitt von Bayern?

Nein, es ist 25 % günstiger. Der Landkreis Aschaffenburg liegt bei 289 €/m², der Landesschnitt 2023 bis 2025 bei 388 €/m². Das ist Platz 49 von 95.

Wie viel Eigenkapital brauche ich für ein Haus im Landkreis Aschaffenburg?

Für das Beispiel mit 500 m² mindestens 8.000 € für Grunderwerbsteuer und Notar. Wir rechnen mit 20 %, also rund 133.000 €.

Wo finde ich den Bodenrichtwert für ein Grundstück im Landkreis Aschaffenburg?

In BORIS-Bayern kannst du den Richtwert für jede Adresse ansehen. Auswerten und hier zeigen dürfen wir diese Werte nicht, deshalb nennen wir den amtlichen Kaufwert.

Quellen

© Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026. Dieses Werk ist lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0. (dl-de/by-2-0). Quelle: Regionaldatenbank Deutschland, Tabelle 61511-01-03-4, Kaufwerte baureifes Land 2021 bis 2025; Dreijahresmittel und Ränge: eigene Berechnung. Baukosten: Datenquelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Statistischer Bericht F2102C 2025, Tabelle 6, eigene Berechnung. Einwohner und Fläche: Destatis GV-ISys, 31.12.2025, © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026, dl-de/by-2-0. Zins: Modell Hypolotse, Stand 14.10.2026. Förderung gelesen im Oktober 2026. Alle Quellen mit Links.

HL
Redaktion Hypolotse
IHK-Sachkundeprüfung Immobiliardarlehensvermittlung nach § 34i GewO

Diese Seite wird automatisch aus amtlichen Daten berechnet. Jede Zahl trägt einen Datenstand und eine Quelle. Die Redaktion prüft die Methode und Stichproben, nicht jede einzelne Seite. Hypolotse vermittelt keine Finanzierungen und berät nicht: Die Seite stellt Rechner und Informationen bereit, damit du selbst rechnen kannst. Wer die Inhalte prüft · Woher unsere Zahlen kommen.

Der Hypolotse

Weißt du, wo du stehst?

Sechs Fragen, drei Minuten — deine Rate, deine Förderung und die Bankengruppen, die deinen Fall annehmen. Ohne Registrierung, ohne Kontaktdaten.

Finanzierung jetzt prüfen

Kostenfrei · unverbindlich · deine Angaben bleiben in deinem Browser

Wie die Zahlen auf dieser Seite entstehen

Alle Rechnungen sind unverbindliche Modellwerte und kein Angebot eines Kreditinstituts. Die Zinssätze werden täglich aus der Zinsstruktur der Deutschen Bundesbank abgeleitet und um marktübliche Risikoaufschläge nach Finanzierungsanteil, Beschäftigungsart und Zinsbindung ergänzt; die Grunderwerbsteuer folgt den Landessätzen 2026, die Förderkonditionen den Programmrichtlinien der KfW und der Landesförderinstitute. Ein verbindliches Angebot kann allein ein Darlehensgeber nach Prüfung von Objekt, Einkommensunterlagen und Bonität erstellen. Hypolotse vermittelt keine Finanzierungen, erbringt keine Beratung im Sinne des § 511 BGB und gibt keine Daten an Dritte weiter. Den aktuellen Stand der Zinsdaten zeigt die Seite Bauzinsen.