Was kostet Bauland im Landkreis Freising?
Im Landkreis Freising lag der Kaufwert für baureifes Land 2023 bis 2025 im Schnitt bei 695 €/m². Das ist der amtliche Durchschnitt aus 250 tatsächlichen Verkäufen, kein Bodenrichtwert. 2025 allein waren es 748 €/m² bei 73 Kauffällen. Damit steht der Landkreis Freising in Bayern auf Platz 20 von 95 und bundesweit auf Platz 39 von 397. 500 m² kosten damit rund 347.000 €, mit einem Haus von 140 m² und allen Nebenkosten rund 949.000 €. Bei 20 % Eigenkapital sind das rund 3.770 € Rate im Monat (3,96 % Zins, Stand 14.10.2026).
Geprüft am 15. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende
Kaufwerte im Landkreis Freising 2021 bis 2025
Von Jahr zu Jahr schwankt der Wert im Landkreis Freising spürbar, zwischen 606 €/m² (2024) und 785 €/m² (2023). Gegenüber 2021 (661 €/m²) liegt der Wert 2025 13 % höher. Verkauft wurden in den drei Jahren zusammen rund 135.000 m² baureifes Land, im Schnitt 540 m² je Grundstück.
| Jahr | Kaufwert | Verkäufe | Fläche |
|---|---|---|---|
| 2021 | 661 €/m² | 169 | 87.000 m² |
| 2022 | 976 €/m² | 113 | 70.000 m² |
| 2023 | 785 €/m² | 68 | 39.000 m² |
| 2024 | 606 €/m² | 109 | 61.000 m² |
| 2025 | 748 €/m² | 73 | 35.000 m² |
| Mittel 2023 bis 2025 | 695 €/m² | 250 | 135.000 m² |
Hauptwert ist das Dreijahresmittel: Es gleicht aus, dass jedes Jahr andere Lagen und Größen auf den Markt kommen. Mehr dazu.
Landkreis Freising im Vergleich
Der Landkreis Freising gehört mit Platz 20 von 95 im oberen Drittel der Kreise und kreisfreien Städte in Bayern. Bauland kostet hier 79 % mehr als im Landesschnitt von 388 €/m². Bundesweit ist es Platz 39 von 397; der Schnitt für Deutschland liegt bei 248 €/m², hier das 2,8-fache. Im Regierungsbezirk Oberbayern (1.037 €/m² im Schnitt) steht der Landkreis Freising auf Platz 13 von 23. Preislich am nächsten liegen in Bayern: Landkreis Rosenheim mit 709 €/m² (500 m² rund 7.000 € teurer), Erlangen mit 710 €/m² (500 m² rund 7.000 € teurer) und Landkreis Weilheim-Schongau mit 673 €/m² (500 m² rund 11.000 € günstiger).
Im Landkreis Freising leben 184.399 Menschen in 24 Gemeinden auf 799,8 km² (231 je km²). Die größte ist Freising mit 48.953 Einwohnern, dann folgen Neufahrn b.Freising und Moosburg a.d.Isar. Der Kaufwert mittelt über den ganzen Kreis, von Freising bis zum kleinsten Dorf. Ob ein bestimmter Ort darüber oder darunter liegt, zeigt erst der Bodenrichtwert. Warum der Kreiswert nur grob ist.
Was 500, 600 und 800 m² im Landkreis Freising kosten
So viel kostet ein Grundstück im Landkreis Freising je nach Größe. Ganz rechts mit Grunderwerbsteuer (3,5 %) und Notar (2 %), aber ohne Makler.
| Fläche | Mittel (695 €/m²) | 2024 (606 €/m²) | 2023 (785 €/m²) | Mittel mit Nebenkosten |
|---|---|---|---|---|
| 500 m² | 347.000 € | 303.000 € | 393.000 € | 367.000 € |
| 600 m² | 417.000 € | 364.000 € | 471.000 € | 440.000 € |
| 800 m² | 556.000 € | 485.000 € | 628.000 € | 586.000 € |
Bayern hat mit 3,5 % die niedrigste Grunderwerbsteuer. Auf 600 m² zum Mittel sind das 14.600 €; bei 6,5 % wie in Schleswig-Holstein wären es 27.100 €.
Was ein Haus im Landkreis Freising kostet
Für das Haus rechnen wir mit den Baukosten im Regierungsbezirk Oberbayern: 3.466 €/m² Wohnfläche laut 4.415 genehmigten Häusern 2025. Das sind 381 €/m² mehr als im bayerischen Schnitt (3.085 €/m²). Dazu kommen 20 % Baunebenkosten als Annahme. So rechnen wir.
| Posten | Grundlage | Betrag |
|---|---|---|
| Grundstück | 500 m² × 695 €/m² | 347.410 € |
| Grunderwerbsteuer | 3,5 % auf das Grundstück | 12.159 € |
| Notar und Grundbuch | rund 2 % auf das Grundstück | 6.948 € |
| Haus (Bauwerk) | 140 m² × 3.466 €/m² | 485.240 € |
| Baunebenkosten | Annahme 20 % | 97.048 € |
| Summe | 948.806 € | |
| Eigenkapital 20 % | 189.761 € | |
| Darlehen | 759.044 € | |
| Monatsrate | 3,96 % Sollzins, 2 % Tilgung | 3.770 € |
Rund 37 % der Summe entfallen im Landkreis Freising auf das Grundstück. Mit 600 m² wären es rund 1.022.000 € und 4.060 € Rate, mit 800 m² rund 1.169.000 € und 4.640 €. Vom Bauträger gekauft, fällt die Grunderwerbsteuer auch auf das Haus: rund 33.000 € statt 12.200 €.
Deine eigene Rate rechnet der Baufinanzierungsrechner. Was dein Einkommen trägt, zeigt der Budgetrechner.
Förderung im Landkreis Freising
Ein kommunales Baukindergeld haben wir im Landkreis Freising bisher nicht gefunden. Frag in deiner Gemeinde nach Bauplätzen für Familien oder Programmen wie „Jung kauft Alt“. Alle erfassten Programme.
Auch im Landkreis Freising gilt die Landesförderung der BayernLabo: zinsverbilligtes Darlehen bis zu einem Drittel der Gesamtkosten plus 5.000 € je Kind. Das Baukindergeld Plus nimmt keine Anträge mehr an. Förderung in Bayern. Für Familien mit Kind kommt beim Neubau KfW 300 dazu (170.000 bis 220.000 € ab 0,01 % Zins, Effizienzhaus 40), beim Kauf eines sanierungsbedürftigen Hauses KfW 308.
Häufige Fragen
Ist Bauland im Landkreis Freising teurer als im Schnitt von Bayern?
Ja, um 79 %. Der Landkreis Freising liegt bei 695 €/m², der Landesschnitt 2023 bis 2025 bei 388 €/m². Das ist Platz 20 von 95.
Wie viel Eigenkapital brauche ich für ein Haus im Landkreis Freising?
Für das Beispiel mit 500 m² mindestens 19.000 € für Grunderwerbsteuer und Notar. Wir rechnen mit 20 %, also rund 190.000 €.
Wie viel spart ein kleineres Grundstück im Landkreis Freising?
100 m² weniger sparen zum Mittel rund 73.000 € samt Steuer und Notar, das senkt die Rate um rund 290 €.
Quellen
© Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026. Dieses Werk ist lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0. (dl-de/by-2-0). Quelle: Regionaldatenbank Deutschland, Tabelle 61511-01-03-4, Kaufwerte baureifes Land 2021 bis 2025; Dreijahresmittel und Ränge: eigene Berechnung. Baukosten: Datenquelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Statistischer Bericht F2102C 2025, Tabelle 6, eigene Berechnung. Einwohner und Fläche: Destatis GV-ISys, 31.12.2025, © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026, dl-de/by-2-0. Zins: Modell Hypolotse, Stand 14.10.2026. Förderung gelesen im Oktober 2026. Alle Quellen mit Links.