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Grundstückspreise im Landkreis Main-Spessart: Kaufwerte für Bauland

Landkreis Main-Spessart in Zahlen: Durchschnittspreise aller Grundstücksverkäufe 2021 bis 2025, Hauskosten und Förderung.

Datenstand 15. Oktober 2026Automatisch berechnet aus amtlichen Daten, nicht einzeln redaktionell geprüft. Woher unsere Zahlen kommen

Was kostet Bauland im Landkreis Main-Spessart?

Baureifes Bauland hat im Landkreis Main-Spessart in den Jahren 2023 bis 2025 im Schnitt 119 €/m² gekostet. Das ist der amtliche Durchschnitt aus 398 tatsächlichen Verkäufen, kein Bodenrichtwert. 2025 allein waren es 143 €/m² bei 173 Kauffällen. Damit steht der Landkreis Main-Spessart in Bayern auf Platz 75 von 95 und bundesweit auf Platz 278 von 397. 500 m² kosten damit rund 60.000 €, mit einem Haus von 140 m² und allen Nebenkosten rund 574.000 €. Bei 20 % Eigenkapital sind das rund 2.280 € Rate im Monat (3,96 % Zins, Stand 14.10.2026).

Geprüft am 15. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende

119 €/m²Mittel 2023 bis 2025
398Verkäufe 2023 bis 2025
75Platz von 95 in Bayern
278Platz von 397 bundesweit

Kaufwerte im Landkreis Main-Spessart 2021 bis 2025

Die Einzeljahre springen im Landkreis Main-Spessart stark: von 90 €/m² (2023) bis 143 €/m² (2025). Der teuerste Jahreswert liegt 1,6-mal so hoch wie der günstigste. Gegenüber 2021 (78 €/m²) liegt der Wert 2025 85 % höher. Verkauft wurden in den drei Jahren zusammen rund 298.000 m² baureifes Land, im Schnitt 749 m² je Grundstück.

Kaufwerte für baureifes Land im Landkreis Main-Spessart, Durchschnitt je Jahr
JahrKaufwertVerkäufeFläche
202178 €/m²280geheim
202273 €/m²132126.000 m²
202390 €/m²127108.000 m²
2024122 €/m²9868.000 m²
2025143 €/m²173122.000 m²
Mittel 2023 bis 2025119 €/m²398298.000 m²

Hauptwert ist das Dreijahresmittel: Es gleicht aus, dass jedes Jahr andere Lagen und Größen auf den Markt kommen. Mehr dazu.

Landkreis Main-Spessart im Vergleich

Der Landkreis Main-Spessart liegt mit Platz 75 von 95 im unteren Drittel der Kreise und kreisfreien Städte in Bayern. Bauland kostet hier 69 % weniger als im Landesschnitt von 388 €/m². Bundesweit ist es Platz 278 von 397; der Schnitt für Deutschland liegt bei 248 €/m², hier 52 % weniger. Im Regierungsbezirk Unterfranken (174 €/m² im Schnitt) steht der Landkreis Main-Spessart auf Platz 9 von 12. Preislich am nächsten liegen in Bayern: Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit 119 €/m² (500 m² praktisch gleich), Landkreis Rottal-Inn mit 115 €/m² (500 m² rund 2.000 € günstiger) und Landkreis Passau mit 125 €/m² (500 m² rund 3.000 € teurer).

Im Landkreis Main-Spessart leben 124.315 Menschen in 40 Gemeinden auf 1321,2 km² (94 je km²). Die größte ist Lohr a.Main mit 14.964 Einwohnern, dann folgen Karlstadt und Marktheidenfeld. Ein Durchschnitt über 40 Gemeinden sagt wenig über einen einzelnen Ort: Zwischen der Kreisstadt und kleinen Dörfern kann ein Vielfaches liegen. Warum der Kreiswert nur grob ist.

Was 500, 600 und 800 m² im Landkreis Main-Spessart kosten

So viel kostet ein Grundstück im Landkreis Main-Spessart je nach Größe. Ganz rechts mit Grunderwerbsteuer (3,5 %) und Notar (2 %), aber ohne Makler.

Grundstückspreis im Landkreis Main-Spessart nach Fläche, gerechnet mit dem Kaufwert
FlächeMittel (119 €/m²)2023 (90 €/m²)2025 (143 €/m²)Mittel mit Nebenkosten
500 m²60.000 €45.000 €72.000 €63.000 €
600 m²72.000 €54.000 €86.000 €75.000 €
800 m²95.000 €72.000 €115.000 €101.000 €

Bayern hat mit 3,5 % die niedrigste Grunderwerbsteuer. Auf 600 m² zum Mittel sind das 2.500 €; bei 6,5 % wie in Schleswig-Holstein wären es 4.700 €.

Was ein Haus im Landkreis Main-Spessart kostet

Für das Haus rechnen wir mit den Baukosten im Regierungsbezirk Unterfranken: 3.043 €/m² Wohnfläche laut 1.150 genehmigten Häusern 2025. Das sind 42 €/m² weniger als im bayerischen Schnitt (3.085 €/m²). Dazu kommen 20 % Baunebenkosten als Annahme. So rechnen wir.

Rechenbeispiel Hausbau im Landkreis Main-Spessart, ohne Makler
PostenGrundlageBetrag
Grundstück500 m² × 119 €/m²59.635 €
Grunderwerbsteuer3,5 % auf das Grundstück2.087 €
Notar und Grundbuchrund 2 % auf das Grundstück1.193 €
Haus (Bauwerk)140 m² × 3.043 €/m²426.020 €
BaunebenkostenAnnahme 20 %85.204 €
Summe574.139 €
Eigenkapital 20 %114.828 €
Darlehen459.311 €
Monatsrate3,96 % Sollzins, 2 % Tilgung2.281 €

Das Grundstück macht im Landkreis Main-Spessart nur 10 % der Summe aus. Die Rate hängt vor allem am Haus: 10 m² weniger Wohnfläche sparen rund 37.000 €, 300 m² mehr Grundstück kosten nur rund 38.000 €. Vom Bauträger gekauft, fällt die Grunderwerbsteuer auch auf das Haus: rund 20.000 € statt 2.100 €.

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Förderung im Landkreis Main-Spessart

Eine Gemeinde im Landkreis Main-Spessart hat ein eigenes Baukindergeld oder einen Familienrabatt auf Bauplätze, den wir erfasst haben; für sie gibt es eine Seite mit Bedingungen und Rechenbeispiel:

Kommunales Baukindergeld im Landkreis Main-Spessart, gelesen am 13.10.2026
GemeindeArtStatus
FrammersbachGrundstücksnachlassLaufend

Auch im Landkreis Main-Spessart gilt die Landesförderung der BayernLabo: zinsverbilligtes Darlehen bis zu einem Drittel der Gesamtkosten plus 5.000 € je Kind. Das Baukindergeld Plus nimmt keine Anträge mehr an. Förderung in Bayern. Bundesweit gelten für Familien KfW 300 beim Neubau und KfW 308 beim Altbau, beide mit 90.000 € Einkommensgrenze bei einem Kind.

Häufige Fragen

Warum weicht der Wert für 2025 im Landkreis Main-Spessart so stark vom Mittel ab?

2025 lag der Kaufwert bei 143 €/m², das Mittel 2023 bis 2025 bei 119 €/m². Hinter dem Jahreswert stehen 173 Verkäufe; welche Grundstücke gerade verkauft werden, ändert den Durchschnitt stark. Das Mittel ist der verlässlichere Wert.

Ist Bauland im Landkreis Main-Spessart teurer als im Schnitt von Bayern?

Nein, es ist 69 % günstiger. Der Landkreis Main-Spessart liegt bei 119 €/m², der Landesschnitt 2023 bis 2025 bei 388 €/m². Das ist Platz 75 von 95.

Wie viel spart ein kleineres Grundstück im Landkreis Main-Spessart?

100 m² weniger sparen zum Mittel rund 13.000 € samt Steuer und Notar, das senkt die Rate um rund 50 €.

Gibt es Baukindergeld im Landkreis Main-Spessart?

Ja, in Frammersbach. Die Bedingungen unterscheiden sich stark, oft gilt das Geld nur für Bauplätze der Gemeinde.

Quellen

Kaufwerte: Statistik der Kaufwerte für Bauland, Tabelle 61511-01-03-4 der Regionaldatenbank Deutschland; © Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026. Dieses Werk ist lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0. (dl-de/by-2-0). Mittel, Ränge und Flächenpreise: eigene Berechnung. Baukosten: Datenquelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Statistischer Bericht F2102C 2025, Tabelle 6, eigene Berechnung. Einwohner und Fläche: Destatis GV-ISys, 31.12.2025, © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026, dl-de/by-2-0. Zins: Modell Hypolotse, Stand 14.10.2026. Förderung gelesen im Oktober 2026. Alle Quellen mit Links.

HL
Redaktion Hypolotse
IHK-Sachkundeprüfung Immobiliardarlehensvermittlung nach § 34i GewO

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