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Grundstückspreise im Landkreis Ostallgäu: Kaufwerte für Bauland

Landkreis Ostallgäu in Zahlen: Durchschnittspreise aller Grundstücksverkäufe 2021 bis 2025, Hauskosten und Förderung.

Datenstand 15. Oktober 2026Automatisch berechnet aus amtlichen Daten, nicht einzeln redaktionell geprüft. Woher unsere Zahlen kommen

Was kostet Bauland im Landkreis Ostallgäu?

Im Landkreis Ostallgäu lag der Kaufwert für baureifes Land 2023 bis 2025 im Schnitt bei 233 €/m². Das ist der amtliche Durchschnitt aus 329 tatsächlichen Verkäufen, kein Bodenrichtwert. 2025 allein waren es 294 €/m² bei 143 Kauffällen. Damit steht der Landkreis Ostallgäu in Bayern auf Platz 56 von 95 und bundesweit auf Platz 168 von 397. 500 m² kosten damit rund 116.000 €, mit einem Haus von 140 m² und allen Nebenkosten rund 622.000 €. Bei 20 % Eigenkapital sind das rund 2.470 € Rate im Monat (3,96 % Zins, Stand 14.10.2026).

Geprüft am 15. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende

233 €/m²Mittel 2023 bis 2025
329Verkäufe 2023 bis 2025
56Platz von 95 in Bayern
168Platz von 397 bundesweit

Kaufwerte im Landkreis Ostallgäu 2021 bis 2025

Die Einzeljahre springen im Landkreis Ostallgäu stark: von 164 €/m² (2024) bis 294 €/m² (2025). Der teuerste Jahreswert liegt 1,8-mal so hoch wie der günstigste. Gegenüber 2021 (197 €/m²) liegt der Wert 2025 50 % höher. Verkauft wurden in den drei Jahren zusammen rund 329.000 m² baureifes Land, im Schnitt 1.000 m² je Grundstück.

Kaufwerte für baureifes Land im Landkreis Ostallgäu, Durchschnitt je Jahr
JahrKaufwertVerkäufeFläche
2021197 €/m²271200.000 m²
2022223 €/m²154123.000 m²
2023216 €/m²10094.000 m²
2024164 €/m²86100.000 m²
2025294 €/m²143135.000 m²
Mittel 2023 bis 2025233 €/m²329329.000 m²

Wir rechnen mit dem Mittel der drei Jahre, weil einzelne Jahre vom Zufall abhängen, welche Grundstücke gerade verkauft wurden. Warum das Dreijahresmittel.

Landkreis Ostallgäu im Vergleich

Der Landkreis Ostallgäu liegt mit Platz 56 von 95 im Mittelfeld der Kreise und kreisfreien Städte in Bayern. Bauland kostet hier 40 % weniger als im Landesschnitt von 388 €/m². Bundesweit ist es Platz 168 von 397; der Schnitt für Deutschland liegt bei 248 €/m², hier 6 % weniger. Im Regierungsbezirk Schwaben (252 €/m² im Schnitt) steht der Landkreis Ostallgäu auf Platz 9 von 14. Preislich am nächsten liegen in Bayern: Landkreis Würzburg mit 238 €/m² (500 m² rund 3.000 € teurer), Ansbach mit 224 €/m² (500 m² rund 5.000 € günstiger) und Landkreis Miltenberg mit 222 €/m² (500 m² rund 5.000 € günstiger).

Im Landkreis Ostallgäu leben 142.065 Menschen in 45 Gemeinden auf 1394,4 km² (102 je km²). Die größte ist Marktoberdorf mit 18.463 Einwohnern, dann folgen Füssen und Buchloe. Ein Durchschnitt über 45 Gemeinden sagt wenig über einen einzelnen Ort: Zwischen der Kreisstadt und kleinen Dörfern kann ein Vielfaches liegen. Warum der Kreiswert nur grob ist.

Was 500, 600 und 800 m² im Landkreis Ostallgäu kosten

So viel kostet ein Grundstück im Landkreis Ostallgäu je nach Größe. Ganz rechts mit Grunderwerbsteuer (3,5 %) und Notar (2 %), aber ohne Makler.

Grundstückspreis im Landkreis Ostallgäu nach Fläche, gerechnet mit dem Kaufwert
FlächeMittel (233 €/m²)2024 (164 €/m²)2025 (294 €/m²)Mittel mit Nebenkosten
500 m²116.000 €82.000 €147.000 €123.000 €
600 m²140.000 €98.000 €177.000 €147.000 €
800 m²186.000 €131.000 €236.000 €196.000 €

Bayern hat mit 3,5 % die niedrigste Grunderwerbsteuer. Auf 600 m² zum Mittel sind das 4.900 €; bei 6,5 % wie in Schleswig-Holstein wären es 9.100 €.

Was ein Haus im Landkreis Ostallgäu kostet

Für das Haus rechnen wir mit den Baukosten im Regierungsbezirk Schwaben: 2.973 €/m² Wohnfläche laut 2.075 genehmigten Häusern 2025. Das sind 112 €/m² weniger als im bayerischen Schnitt (3.085 €/m²). Dazu kommen 20 % Baunebenkosten als Annahme. So rechnen wir.

Rechenbeispiel Hausbau im Landkreis Ostallgäu, ohne Makler
PostenGrundlageBetrag
Grundstück500 m² × 233 €/m²116.265 €
Grunderwerbsteuer3,5 % auf das Grundstück4.069 €
Notar und Grundbuchrund 2 % auf das Grundstück2.325 €
Haus (Bauwerk)140 m² × 2.973 €/m²416.220 €
BaunebenkostenAnnahme 20 %83.244 €
Summe622.124 €
Eigenkapital 20 %124.425 €
Darlehen497.699 €
Monatsrate3,96 % Sollzins, 2 % Tilgung2.472 €

Rund 19 % der Summe entfallen im Landkreis Ostallgäu auf das Grundstück. Mit 600 m² wären es rund 647.000 € und 2.570 € Rate, mit 800 m² rund 696.000 € und 2.760 €. Vom Bauträger gekauft, fällt die Grunderwerbsteuer auch auf das Haus: rund 22.000 € statt 4.100 €.

Mit deinem Einkommen rechnet der Budgetrechner, mit eigenen Zahlen der Baufinanzierungsrechner.

Förderung im Landkreis Ostallgäu

Ein kommunales Baukindergeld haben wir im Landkreis Ostallgäu bisher nicht gefunden. Frag in deiner Gemeinde nach Bauplätzen für Familien oder Programmen wie „Jung kauft Alt“. Alle erfassten Programme.

Bayern fördert über die BayernLabo: Das Zinsverbilligungsprogramm finanziert bis zu einem Drittel der Kosten, dazu kommen 5.000 € Kinderzuschuss je Kind. Den Antrag stellst du am Landratsamt, bevor du den Kaufvertrag unterschreibst. Förderung in Bayern. Für Familien mit Kind kommt beim Neubau KfW 300 dazu (170.000 bis 220.000 € ab 0,01 % Zins, Effizienzhaus 40), beim Kauf eines sanierungsbedürftigen Hauses KfW 308.

Häufige Fragen

Warum weicht der Wert für 2025 im Landkreis Ostallgäu so stark vom Mittel ab?

2025 lag der Kaufwert bei 294 €/m², das Mittel 2023 bis 2025 bei 233 €/m². Hinter dem Jahreswert stehen 143 Verkäufe; welche Grundstücke gerade verkauft werden, ändert den Durchschnitt stark. Das Mittel ist der verlässlichere Wert.

Ist Bauland im Landkreis Ostallgäu teurer als im Schnitt von Bayern?

Nein, es ist 40 % günstiger. Der Landkreis Ostallgäu liegt bei 233 €/m², der Landesschnitt 2023 bis 2025 bei 388 €/m². Das ist Platz 56 von 95.

Wie viel spart ein kleineres Grundstück im Landkreis Ostallgäu?

100 m² weniger sparen zum Mittel rund 25.000 € samt Steuer und Notar, das senkt die Rate um rund 100 €.

Wie viel Eigenkapital brauche ich für ein Haus im Landkreis Ostallgäu?

Für das Beispiel mit 500 m² mindestens 6.000 € für Grunderwerbsteuer und Notar. Wir rechnen mit 20 %, also rund 124.000 €.

Quellen

Kaufwerte: Statistik der Kaufwerte für Bauland, Tabelle 61511-01-03-4 der Regionaldatenbank Deutschland; © Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026. Dieses Werk ist lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0. (dl-de/by-2-0). Mittel, Ränge und Flächenpreise: eigene Berechnung. Baukosten: Datenquelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Statistischer Bericht F2102C 2025, Tabelle 6, eigene Berechnung. Einwohner und Fläche: Destatis GV-ISys, 31.12.2025, © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026, dl-de/by-2-0. Zins: Modell Hypolotse, Stand 14.10.2026. Förderung gelesen im Oktober 2026. Alle Quellen mit Links.

HL
Redaktion Hypolotse
IHK-Sachkundeprüfung Immobiliardarlehensvermittlung nach § 34i GewO

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