IHK-geprüfte Sachkunde Immobiliardarlehensvermittlung · keine Vermittlung, keine Datenweitergabe
Hypolotse — Dein Weg in die eigenen vier Wände Finanzierung prüfen
Landkreis · Baden-Württemberg

Grundstückspreise im Rhein-Neckar-Kreis: Kaufwerte für Bauland

Rhein-Neckar-Kreis in Zahlen: Durchschnittspreise aller Grundstücksverkäufe 2021 bis 2025, Hauskosten und Förderung.

Datenstand 15. Oktober 2026Automatisch berechnet aus amtlichen Daten, nicht einzeln redaktionell geprüft. Woher unsere Zahlen kommen

Was kostet Bauland im Rhein-Neckar-Kreis?

Im Rhein-Neckar-Kreis lag der Kaufwert für baureifes Land 2023 bis 2025 im Schnitt bei 457 €/m². Das ist der amtliche Durchschnitt aus 298 tatsächlichen Verkäufen, kein Bodenrichtwert. 2025 allein waren es 457 €/m² bei 132 Kauffällen. In Baden-Württemberg ist das Platz 14 von 44, bundesweit Platz 72 von 397. 500 m² kosten damit rund 229.000 €, mit einem Haus von 140 m² und allen Nebenkosten rund 699.000 €. Bei 20 % Eigenkapital sind das rund 2.780 € Rate im Monat (3,96 % Zins, Stand 14.10.2026).

Geprüft am 15. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende

457 €/m²Mittel 2023 bis 2025
298Verkäufe 2023 bis 2025
14Platz von 44 in Baden-Württemberg
72Platz von 397 bundesweit

Kaufwerte im Rhein-Neckar-Kreis 2021 bis 2025

Im Rhein-Neckar-Kreis reichen die drei letzten Jahreswerte von 380 €/m² bis 518 €/m², ein Unterschied von 36 %. Gegenüber 2021 (384 €/m²) liegt der Wert 2025 19 % höher. Verkauft wurden in den drei Jahren zusammen rund 173.000 m² baureifes Land, im Schnitt 581 m² je Grundstück.

Kaufwerte für baureifes Land im Rhein-Neckar-Kreis, Durchschnitt je Jahr
JahrKaufwertVerkäufeFläche
2021384 €/m²216129.000 m²
2022421 €/m²203111.000 m²
2023380 €/m²6841.000 m²
2024518 €/m²9856.000 m²
2025457 €/m²13276.000 m²
Mittel 2023 bis 2025457 €/m²298173.000 m²

Wir rechnen mit dem Mittel der drei Jahre, weil einzelne Jahre vom Zufall abhängen, welche Grundstücke gerade verkauft wurden. Warum das Dreijahresmittel.

Rhein-Neckar-Kreis im Vergleich

In Baden-Württemberg steht der Rhein-Neckar-Kreis auf Platz 14 von 44, also im oberen Drittel. Der Landesschnitt über alle Verkäufe 2023 bis 2025 liegt bei 343 €/m², hier 33 % mehr. Bundesweit ist es Platz 72 von 397; der Schnitt für Deutschland liegt bei 248 €/m², hier 84 % mehr. Im Regierungsbezirk Karlsruhe (318 €/m² im Schnitt) steht der Rhein-Neckar-Kreis auf Platz 6 von 12. Am ehesten vergleichbar sind Landkreis Konstanz mit 455 €/m² (500 m² praktisch gleich), Landkreis Karlsruhe mit 454 €/m² (500 m² rund 1.000 € günstiger) und Bodenseekreis mit 466 €/m² (500 m² rund 4.000 € teurer).

Im Rhein-Neckar-Kreis leben 559.097 Menschen in 54 Gemeinden auf 1061,5 km² (527 je km²). Die größte ist Weinheim mit 45.919 Einwohnern, dann folgen Sinsheim und Wiesloch. Der Kaufwert mittelt über den ganzen Kreis, von Weinheim bis zum kleinsten Dorf. Ob ein bestimmter Ort darüber oder darunter liegt, zeigt erst der Bodenrichtwert. Warum der Kreiswert nur grob ist.

Was 500, 600 und 800 m² im Rhein-Neckar-Kreis kosten

Gerechnet mit dem Dreijahresmittel und, zum Vergleich, mit dem günstigsten und dem teuersten Jahr. Die letzte Spalte enthält 5 % Grunderwerbsteuer und rund 2 % für Notar und Grundbuch.

Grundstückspreis im Rhein-Neckar-Kreis nach Fläche, gerechnet mit dem Kaufwert
FlächeMittel (457 €/m²)2023 (380 €/m²)2024 (518 €/m²)Mittel mit Nebenkosten
500 m²229.000 €190.000 €259.000 €245.000 €
600 m²274.000 €228.000 €311.000 €293.000 €
800 m²366.000 €304.000 €414.000 €391.000 €

Was ein Haus im Rhein-Neckar-Kreis kostet

Für das Haus rechnen wir mit den Baukosten, die Bauherren im Rhein-Neckar-Kreis 2025 veranschlagt haben: 2.704 €/m² Wohnfläche (284 genehmigte Häuser). Mit dem Landeswert von 2.781 €/m² wäre das Haus rund 13.000 € teurer. Dazu kommen 20 % Baunebenkosten als Annahme. So rechnen wir.

Rechenbeispiel Hausbau im Rhein-Neckar-Kreis, ohne Makler
PostenGrundlageBetrag
Grundstück500 m² × 457 €/m²228.545 €
Grunderwerbsteuer5 % auf das Grundstück11.427 €
Notar und Grundbuchrund 2 % auf das Grundstück4.571 €
Haus (Bauwerk)140 m² × 2.704 €/m²378.560 €
BaunebenkostenAnnahme 20 %75.712 €
Summe698.815 €
Eigenkapital 20 %139.763 €
Darlehen559.052 €
Monatsrate3,96 % Sollzins, 2 % Tilgung2.777 €

Boden und Haus teilen sich die Kosten im Rhein-Neckar-Kreis etwa 33 zu 67. Jede 100 m² Grundstück mehr kosten samt Steuer und Notar rund 49.000 €. Vom Bauträger gekauft, fällt die Grunderwerbsteuer auch auf das Haus: rund 34.000 € statt 11.400 €.

Mit deinem Einkommen rechnet der Budgetrechner, mit eigenen Zahlen der Baufinanzierungsrechner.

Förderung im Rhein-Neckar-Kreis

Für den Rhein-Neckar-Kreis haben wir kein Baukindergeld einer Gemeinde erfasst. Viele Orte vergeben Bauplätze aber nach Punkten für Familien. Übersicht Baukindergeld.

Das Land fördert Familien über das Z15-Darlehen der L-Bank: 1,00 % Zins für 15 Jahre, für einen Haushalt mit vier Personen bis 344.500 €. Bewilligt wird derzeit erst nach mindestens einem Jahr Wartezeit. Förderung in Baden-Württemberg. Unabhängig vom Ort kannst du KfW 300 (Neubau) oder KfW 308 (Altbau) nutzen, wenn ein Kind im Haushalt lebt und das Einkommen passt.

Häufige Fragen

Ist Bauland im Rhein-Neckar-Kreis teurer als im Schnitt von Baden-Württemberg?

Ja, um 33 %. Der Rhein-Neckar-Kreis liegt bei 457 €/m², der Landesschnitt 2023 bis 2025 bei 343 €/m². Das ist Platz 14 von 44.

Wie viel Eigenkapital brauche ich für ein Haus im Rhein-Neckar-Kreis?

Für das Beispiel mit 500 m² mindestens 16.000 € für Grunderwerbsteuer und Notar. Wir rechnen mit 20 %, also rund 140.000 €.

Wie viel spart ein kleineres Grundstück im Rhein-Neckar-Kreis?

100 m² weniger sparen zum Mittel rund 49.000 € samt Steuer und Notar, das senkt die Rate um rund 190 €.

Quellen

Kaufwerte: Statistik der Kaufwerte für Bauland, Tabelle 61511-01-03-4 der Regionaldatenbank Deutschland; © Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026. Dieses Werk ist lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0. (dl-de/by-2-0). Mittel, Ränge und Flächenpreise: eigene Berechnung. Baukosten: © Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Fellbach, 2026. Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet. Statistischer Bericht 373225001, Tabellen 2 und 4, eigene Berechnung. Einwohner und Fläche: Destatis GV-ISys, 31.12.2025, © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026, dl-de/by-2-0. Zins: Modell Hypolotse, Stand 14.10.2026. Förderung gelesen im Oktober 2026. Alle Quellen mit Links.

HL
Redaktion Hypolotse
IHK-Sachkundeprüfung Immobiliardarlehensvermittlung nach § 34i GewO

Diese Seite wird automatisch aus amtlichen Daten berechnet. Jede Zahl trägt einen Datenstand und eine Quelle. Die Redaktion prüft die Methode und Stichproben, nicht jede einzelne Seite. Hypolotse vermittelt keine Finanzierungen und berät nicht: Die Seite stellt Rechner und Informationen bereit, damit du selbst rechnen kannst. Wer die Inhalte prüft · Woher unsere Zahlen kommen.

Der Hypolotse

Weißt du, wo du stehst?

Sechs Fragen, drei Minuten — deine Rate, deine Förderung und die Bankengruppen, die deinen Fall annehmen. Ohne Registrierung, ohne Kontaktdaten.

Finanzierung jetzt prüfen

Kostenfrei · unverbindlich · deine Angaben bleiben in deinem Browser

Wie die Zahlen auf dieser Seite entstehen

Alle Rechnungen sind unverbindliche Modellwerte und kein Angebot eines Kreditinstituts. Die Zinssätze werden täglich aus der Zinsstruktur der Deutschen Bundesbank abgeleitet und um marktübliche Risikoaufschläge nach Finanzierungsanteil, Beschäftigungsart und Zinsbindung ergänzt; die Grunderwerbsteuer folgt den Landessätzen 2026, die Förderkonditionen den Programmrichtlinien der KfW und der Landesförderinstitute. Ein verbindliches Angebot kann allein ein Darlehensgeber nach Prüfung von Objekt, Einkommensunterlagen und Bonität erstellen. Hypolotse vermittelt keine Finanzierungen, erbringt keine Beratung im Sinne des § 511 BGB und gibt keine Daten an Dritte weiter. Den aktuellen Stand der Zinsdaten zeigt die Seite Bauzinsen.