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Grundstückspreise im Landkreis Unterallgäu: Kaufwerte für Bauland

Was Bauland im Landkreis Unterallgäu laut amtlicher Statistik wirklich gekostet hat, wie das zu den Nachbarn passt und welche Rate ein Haus bedeutet.

Datenstand 15. Oktober 2026Automatisch berechnet aus amtlichen Daten, nicht einzeln redaktionell geprüft. Woher unsere Zahlen kommen

Was kostet Bauland im Landkreis Unterallgäu?

Baureifes Bauland hat im Landkreis Unterallgäu in den Jahren 2023 bis 2025 im Schnitt 187 €/m² gekostet. Das ist der amtliche Durchschnitt aus 590 tatsächlichen Verkäufen, kein Bodenrichtwert. 2025 allein waren es 189 €/m² bei 208 Kauffällen. Damit steht der Landkreis Unterallgäu in Bayern auf Platz 60 von 95 und bundesweit auf Platz 205 von 397. 500 m² kosten damit rund 94.000 €, mit einem Haus von 140 m² und allen Nebenkosten rund 598.000 €. Bei 20 % Eigenkapital sind das rund 2.380 € Rate im Monat (3,96 % Zins, Stand 14.10.2026).

Geprüft am 15. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende

187 €/m²Mittel 2023 bis 2025
590Verkäufe 2023 bis 2025
60Platz von 95 in Bayern
205Platz von 397 bundesweit

Kaufwerte im Landkreis Unterallgäu 2021 bis 2025

Die drei letzten Jahre liegen im Landkreis Unterallgäu nah beieinander: 187 €/m², 186 €/m² und 189 €/m². Gegenüber 2021 (122 €/m²) liegt der Wert 2025 55 % höher. Verkauft wurden in den drei Jahren zusammen rund 478.000 m² baureifes Land, im Schnitt 810 m² je Grundstück.

Kaufwerte für baureifes Land im Landkreis Unterallgäu, Durchschnitt je Jahr
JahrKaufwertVerkäufeFläche
2021122 €/m²424436.000 m²
2022182 €/m²276196.000 m²
2023187 €/m²195182.000 m²
2024186 €/m²187141.000 m²
2025189 €/m²208155.000 m²
Mittel 2023 bis 2025187 €/m²590478.000 m²

Hauptwert ist das Dreijahresmittel: Es gleicht aus, dass jedes Jahr andere Lagen und Größen auf den Markt kommen. Mehr dazu.

Landkreis Unterallgäu im Vergleich

Der Landkreis Unterallgäu liegt mit Platz 60 von 95 im Mittelfeld der Kreise und kreisfreien Städte in Bayern. Bauland kostet hier 52 % weniger als im Landesschnitt von 388 €/m². Bundesweit ist es Platz 205 von 397; der Schnitt für Deutschland liegt bei 248 €/m², hier 25 % weniger. Im Regierungsbezirk Schwaben (252 €/m² im Schnitt) steht der Landkreis Unterallgäu auf Platz 10 von 14. Preislich am nächsten liegen in Bayern: Landkreis Bamberg mit 186 €/m² (500 m² praktisch gleich), Coburg mit 192 €/m² (500 m² rund 2.000 € teurer) und Landkreis Deggendorf mit 168 €/m² (500 m² rund 10.000 € günstiger).

Im Landkreis Unterallgäu leben 147.386 Menschen in 52 Gemeinden auf 1229,5 km² (120 je km²). Die größte ist Bad Wörishofen mit 16.893 Einwohnern, dann folgen Mindelheim und Ottobeuren. Der Kaufwert mittelt über den ganzen Kreis, von Bad Wörishofen bis zum kleinsten Dorf. Ob ein bestimmter Ort darüber oder darunter liegt, zeigt erst der Bodenrichtwert. Warum der Kreiswert nur grob ist.

Was 500, 600 und 800 m² im Landkreis Unterallgäu kosten

So viel kostet ein Grundstück im Landkreis Unterallgäu je nach Größe. Ganz rechts mit Grunderwerbsteuer (3,5 %) und Notar (2 %), aber ohne Makler.

Grundstückspreis im Landkreis Unterallgäu nach Fläche, gerechnet mit dem Kaufwert
FlächeMittel (187 €/m²)2024 (186 €/m²)2025 (189 €/m²)Mittel mit Nebenkosten
500 m²94.000 €93.000 €94.000 €99.000 €
600 m²112.000 €112.000 €113.000 €118.000 €
800 m²150.000 €149.000 €151.000 €158.000 €

Bayern hat mit 3,5 % die niedrigste Grunderwerbsteuer. Auf 600 m² zum Mittel sind das 3.900 €; bei 6,5 % wie in Schleswig-Holstein wären es 7.300 €.

Was ein Haus im Landkreis Unterallgäu kostet

Für das Haus rechnen wir mit den Baukosten im Regierungsbezirk Schwaben: 2.973 €/m² Wohnfläche laut 2.075 genehmigten Häusern 2025. Das sind 112 €/m² weniger als im bayerischen Schnitt (3.085 €/m²). Dazu kommen 20 % Baunebenkosten als Annahme. So rechnen wir.

Rechenbeispiel Hausbau im Landkreis Unterallgäu, ohne Makler
PostenGrundlageBetrag
Grundstück500 m² × 187 €/m²93.595 €
Grunderwerbsteuer3,5 % auf das Grundstück3.276 €
Notar und Grundbuchrund 2 % auf das Grundstück1.872 €
Haus (Bauwerk)140 m² × 2.973 €/m²416.220 €
BaunebenkostenAnnahme 20 %83.244 €
Summe598.207 €
Eigenkapital 20 %119.641 €
Darlehen478.565 €
Monatsrate3,96 % Sollzins, 2 % Tilgung2.377 €

Rund 16 % der Summe entfallen im Landkreis Unterallgäu auf das Grundstück. Mit 600 m² wären es rund 618.000 € und 2.460 € Rate, mit 800 m² rund 657.000 € und 2.610 €. Vom Bauträger gekauft, fällt die Grunderwerbsteuer auch auf das Haus: rund 21.000 € statt 3.300 €.

Mit deinem Einkommen rechnet der Budgetrechner, mit eigenen Zahlen der Baufinanzierungsrechner.

Förderung im Landkreis Unterallgäu

Ein kommunales Baukindergeld haben wir im Landkreis Unterallgäu bisher nicht gefunden. Frag in deiner Gemeinde nach Bauplätzen für Familien oder Programmen wie „Jung kauft Alt“. Alle erfassten Programme.

Vom Freistaat kommt das Bayerische Zinsverbilligungsprogramm mit 10 oder 15 Jahren Zinsbindung und 15 % Mindesteigenkapital. Zuständig ist die Bewilligungsstelle am Landratsamt. Förderung in Bayern. Bundesweit gelten für Familien KfW 300 beim Neubau und KfW 308 beim Altbau, beide mit 90.000 € Einkommensgrenze bei einem Kind.

Häufige Fragen

Ist Bauland im Landkreis Unterallgäu teurer als im Schnitt von Bayern?

Nein, es ist 52 % günstiger. Der Landkreis Unterallgäu liegt bei 187 €/m², der Landesschnitt 2023 bis 2025 bei 388 €/m². Das ist Platz 60 von 95.

Wie viel spart ein kleineres Grundstück im Landkreis Unterallgäu?

100 m² weniger sparen zum Mittel rund 20.000 € samt Steuer und Notar, das senkt die Rate um rund 80 €.

Wie viel Eigenkapital brauche ich für ein Haus im Landkreis Unterallgäu?

Für das Beispiel mit 500 m² mindestens 5.000 € für Grunderwerbsteuer und Notar. Wir rechnen mit 20 %, also rund 120.000 €.

Quellen

Kaufwerte: Statistik der Kaufwerte für Bauland, Tabelle 61511-01-03-4 der Regionaldatenbank Deutschland; © Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026. Dieses Werk ist lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0. (dl-de/by-2-0). Mittel, Ränge und Flächenpreise: eigene Berechnung. Baukosten: Datenquelle: Bayerisches Landesamt für Statistik, Statistischer Bericht F2102C 2025, Tabelle 6, eigene Berechnung. Einwohner und Fläche: Destatis GV-ISys, 31.12.2025, © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026, dl-de/by-2-0. Zins: Modell Hypolotse, Stand 14.10.2026. Förderung gelesen im Oktober 2026. Alle Quellen mit Links.

HL
Redaktion Hypolotse
IHK-Sachkundeprüfung Immobiliardarlehensvermittlung nach § 34i GewO

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