Was kostet Bauland im Hohenlohekreis?
Für baureifes Bauland haben Käufer im Hohenlohekreis von 2023 bis 2025 im Schnitt 199 €/m² bezahlt. Das ist der amtliche Durchschnitt aus 168 tatsächlichen Verkäufen, kein Bodenrichtwert. 2025 allein waren es 177 €/m² bei 56 Kauffällen. In Baden-Württemberg ist das Platz 36 von 44, bundesweit Platz 195 von 397. 500 m² kosten damit rund 100.000 €, mit einem Haus von 140 m² und allen Nebenkosten rund 562.000 €. Bei 20 % Eigenkapital sind das rund 2.230 € Rate im Monat (3,96 % Zins, Stand 14.10.2026).
Geprüft am 15. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende
Kaufwerte im Hohenlohekreis 2021 bis 2025
Im Hohenlohekreis reichen die drei letzten Jahreswerte von 177 €/m² bis 211 €/m², ein Unterschied von 19 %. Gegenüber 2021 (199 €/m²) liegt der Wert 2025 11 % niedriger.
| Jahr | Kaufwert | Verkäufe | Fläche |
|---|---|---|---|
| 2021 | 199 €/m² | 197 | 151.000 m² |
| 2022 | 203 €/m² | 91 | 63.000 m² |
| 2023 | 211 €/m² | 50 | 30.000 m² |
| 2024 | 211 €/m² | 62 | 41.000 m² |
| 2025 | 177 €/m² | 56 | geheim |
| Mittel 2023 bis 2025 | 199 €/m² | 168 |
Wir rechnen mit dem Mittel der drei Jahre, weil einzelne Jahre vom Zufall abhängen, welche Grundstücke gerade verkauft wurden. Warum das Dreijahresmittel. Wo Fläche oder Kaufsumme geheim sind, gewichten wir die Jahreswerte nach der Zahl der Verkäufe.
Hohenlohekreis im Vergleich
In Baden-Württemberg steht der Hohenlohekreis auf Platz 36 von 44, also im unteren Drittel. Der Landesschnitt über alle Verkäufe 2023 bis 2025 liegt bei 343 €/m², hier zahlt man 42 % weniger. Bundesweit ist es Platz 195 von 397; der Schnitt für Deutschland liegt bei 248 €/m², hier 20 % weniger. Im Regierungsbezirk Stuttgart (427 €/m² im Schnitt) steht der Hohenlohekreis auf Platz 11 von 13. Am ehesten vergleichbar sind Landkreis Heidenheim mit 201 €/m² (500 m² praktisch gleich), Schwarzwald-Baar-Kreis mit 203 €/m² (500 m² rund 2.000 € teurer) und Landkreis Waldshut mit 203 €/m² (500 m² rund 2.000 € teurer).
Im Hohenlohekreis leben 115.601 Menschen in 16 Gemeinden auf 776,8 km² (149 je km²). Die größte ist Öhringen mit 25.871 Einwohnern, dann folgen Künzelsau und Bretzfeld. Ein Durchschnitt über 16 Gemeinden sagt wenig über einen einzelnen Ort: Zwischen der Kreisstadt und kleinen Dörfern kann ein Vielfaches liegen. Warum der Kreiswert nur grob ist.
Was 500, 600 und 800 m² im Hohenlohekreis kosten
Gerechnet mit dem Dreijahresmittel und, zum Vergleich, mit dem günstigsten und dem teuersten Jahr. Die letzte Spalte enthält 5 % Grunderwerbsteuer und rund 2 % für Notar und Grundbuch.
| Fläche | Mittel (199 €/m²) | 2025 (177 €/m²) | 2023 (211 €/m²) | Mittel mit Nebenkosten |
|---|---|---|---|---|
| 500 m² | 100.000 € | 88.000 € | 105.000 € | 107.000 € |
| 600 m² | 120.000 € | 106.000 € | 126.000 € | 128.000 € |
| 800 m² | 159.000 € | 141.000 € | 169.000 € | 171.000 € |
Was ein Haus im Hohenlohekreis kostet
Für das Haus rechnen wir mit den Baukosten, die Bauherren im Hohenlohekreis 2025 veranschlagt haben: 2.710 €/m² Wohnfläche (91 genehmigte Häuser). Mit dem Landeswert von 2.781 €/m² wäre das Haus rund 12.000 € teurer. Dazu kommen 20 % Baunebenkosten als Annahme. So rechnen wir.
| Posten | Grundlage | Betrag |
|---|---|---|
| Grundstück | 500 m² × 199 €/m² | 99.630 € |
| Grunderwerbsteuer | 5 % auf das Grundstück | 4.982 € |
| Notar und Grundbuch | rund 2 % auf das Grundstück | 1.993 € |
| Haus (Bauwerk) | 140 m² × 2.710 €/m² | 379.400 € |
| Baunebenkosten | Annahme 20 % | 75.880 € |
| Summe | 561.884 € | |
| Eigenkapital 20 % | 112.377 € | |
| Darlehen | 449.507 € | |
| Monatsrate | 3,96 % Sollzins, 2 % Tilgung | 2.233 € |
Boden und Haus teilen sich die Kosten im Hohenlohekreis etwa 18 zu 82. Jede 100 m² Grundstück mehr kosten samt Steuer und Notar rund 21.000 €. Vom Bauträger gekauft, fällt die Grunderwerbsteuer auch auf das Haus: rund 28.000 € statt 5.000 €.
Deine eigene Rate rechnet der Baufinanzierungsrechner. Was dein Einkommen trägt, zeigt der Budgetrechner.
Förderung im Hohenlohekreis
2 Gemeinden im Hohenlohekreis haben ein eigenes Baukindergeld oder einen Familienrabatt auf Bauplätze, den wir erfasst haben; für 2 davon gibt es eine Seite mit Bedingungen und Rechenbeispiel:
| Gemeinde | Art | Status |
|---|---|---|
| Dörzbach | Grundstücksnachlass | Laufend |
| Pfedelbach | Grundstücksnachlass | Laufend |
Auch im Hohenlohekreis gilt die Landesförderung der L-Bank: zinsverbilligtes Z15-Darlehen für Familien, ohne Kinder das Programm „Bauen und Kaufen mit Familienzuwachs“. Die Mittel für Z15 sind knapp. Förderung in Baden-Württemberg. Unabhängig vom Ort kannst du KfW 300 (Neubau) oder KfW 308 (Altbau) nutzen, wenn ein Kind im Haushalt lebt und das Einkommen passt.
Häufige Fragen
Ist Bauland im Hohenlohekreis teurer als im Schnitt von Baden-Württemberg?
Nein, es ist 42 % günstiger. Der Hohenlohekreis liegt bei 199 €/m², der Landesschnitt 2023 bis 2025 bei 343 €/m². Das ist Platz 36 von 44.
Wie viel Eigenkapital brauche ich für ein Haus im Hohenlohekreis?
Für das Beispiel mit 500 m² mindestens 7.000 € für Grunderwerbsteuer und Notar. Wir rechnen mit 20 %, also rund 112.000 €.
Gibt es Baukindergeld im Hohenlohekreis?
Ja, in Dörzbach und Pfedelbach. Die Bedingungen unterscheiden sich stark, oft gilt das Geld nur für Bauplätze der Gemeinde.
Wie viel spart ein kleineres Grundstück im Hohenlohekreis?
100 m² weniger sparen zum Mittel rund 21.000 € samt Steuer und Notar, das senkt die Rate um rund 80 €.
Quellen
© Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Deutschland, 2026. Dieses Werk ist lizenziert unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0. (dl-de/by-2-0). Quelle: Regionaldatenbank Deutschland, Tabelle 61511-01-03-4, Kaufwerte baureifes Land 2021 bis 2025; Dreijahresmittel und Ränge: eigene Berechnung. Baukosten: © Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Fellbach, 2026. Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet. Statistischer Bericht 373225001, Tabellen 2 und 4, eigene Berechnung. Einwohner und Fläche: Destatis GV-ISys, 31.12.2025, © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026, dl-de/by-2-0. Zins: Modell Hypolotse, Stand 14.10.2026. Förderung gelesen im Oktober 2026. Alle Quellen mit Links.