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Stadtteil · Düsseldorf

Bauland in Düsseldorf-Düsseltal: Bodenrichtwerte und Hauskosten 2026

Bodenrichtwerte 2026 für Düsseldorf-Düsseltal, der Vergleich mit den übrigen Stadtteilen der Stadt und ein durchgerechnetes Haus.

Datenstand 14. Oktober 2026Automatisch berechnet aus amtlichen Daten, nicht einzeln redaktionell geprüft. Woher unsere Zahlen kommen

Was kostet Bauland in Düsseldorf-Düsseltal?

Der mittlere Bodenrichtwert für Wohnbauland in Düsseldorf-Düsseltal liegt 2026 bei 2.400 €/m², gerechnet über 7 Zonen. Die mittlere Hälfte der Zonen liegt zwischen 1.950 und 2.850 €/m². Unter den 28 Stadtteilen in Düsseldorf mit eigener Auswertung ist das Platz 2, 129 % über dem Median aller Wohnbauzonen der Stadt (1.050 €/m²). Grundstück (500 m² zu 2.400 €/m²) und Haus (140 m²) kommen zusammen auf rund 1.699.000 €, die Rate auf rund 6.750 € (20 % Eigenkapital, 3,96 % Zins, Stand 14.10.2026).

Geprüft am 14. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende

2.400 €/m²Median Wohnbauland 2026
1.950 bis 2.850mittlere Hälfte in €/m²
2Platz von 28 Stadtteilen in Düsseldorf
7Zonen, davon 2 ein- bis zweigeschossig

Düsseltal im Vergleich

Düsseltal steht mit Platz 2 von 28 Stadtteilen im teuersten Zehntel von Düsseldorf. Der Median liegt 129 % über dem Wert der ganzen Stadt (1.050 €/m²); für 500 m² sind das rund 675.000 € mehr. Die Spanne in Düsseldorf reicht von 655 €/m² in Hellerhof bis 2.850 €/m² in Niederkassel. 500 m² in Düsseltal kosten rund 225.000 € weniger als im teuersten und rund 872.000 € mehr als im günstigsten Stadtteil. Preislich am nächsten liegen Niederkassel mit 2.850 €/m² (500 m² rund 225.000 € teurer), Golzheim mit 1.900 €/m² (500 m² rund 250.000 € günstiger) und Oberkassel mit 1.650 €/m² (500 m² rund 375.000 € günstiger). Landesweit liegt der mittlere Gemeindewert in NRW bei 195 €/m²; Düsseltal kostet das 12,3-Fache.

Alle Stadtteile mit ihren Werten stehen auf der Seite Grundstückspreise Düsseldorf.

Bodenrichtwerte in Düsseltal

Von den 7 Zonen in Düsseltal sind 2 für ein- bis zweigeschossige und 5 für dichtere, meist mehrgeschossige Bebauung normiert.

Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Düsseldorf-Düsseltal, Stichtag 1.1.2026, ungewichtet je Zone
Median ein- bis zweigeschossig2.450 €/m² (2 Zonen)
Median alle Wohnbauzonen2.400 €/m² (7 Zonen)
Mittlere Hälfte (25 bis 75 %)1.950 bis 2.850 €/m²
Niedrigster und höchster Wert1.700 bis 3.200 €/m²
Zum Vergleich: ganz Düsseldorf1.050 €/m² (186 Zonen)

Die Werte der Zonen in €/m², vom niedrigsten zum höchsten: ein- bis zweigeschossig 1.900 und 3.000; übrige Zonen 1.700, 2.000, 2.400, 2.700 und 3.200.

Jeder Richtwert gilt für ein gedachtes Mustergrundstück. In Düsseltal beschreibt der Datensatz es so: Geschosszahl IV (3 Zonen), II (2 Zonen), III (2 Zonen); Grundstückstiefe 35 m (4 Zonen), 50 m (2 Zonen). Ein Grundstück mit mehr Geschossen oder anderer Größe hat deshalb einen anderen Wert je m².

Zwischen günstiger und teurer Zone liegen in Düsseltal bei 400 m² rund 360.000 €. So viel kostet ein Grundstück in Düsseltal je nach Größe:

Grundstückspreis in Düsseltal nach Fläche, gerechnet mit dem Bodenrichtwert
Flächegünstige Zone (1.950 €/m²)Median (2.400 €/m²)teure Zone (2.850 €/m²)
300 m²585.000 €720.000 €855.000 €
400 m²780.000 €960.000 €1.140.000 €
500 m²975.000 €1.200.000 €1.425.000 €

Ein Bodenrichtwert ist ein Zonendurchschnitt für unbebautes Land und kein Kaufpreis. Was er abbildet.

Was ein Haus in Düsseltal kostet

Rechenbeispiel: 500 m² zum Median aller Zonen (2.400 €/m²), dazu ein Einfamilienhaus mit 140 m² zu 2.361 €/m² Baukosten (NRW 2025) und 20 % Baunebenkosten. Wie wir rechnen.

Rechenbeispiel Hausbau in Düsseltal, ohne Makler
PostenGrundlageBetrag
Grundstück500 m² × 2.400 €/m²1.200.000 €
Grunderwerbsteuer6,5 % auf das Grundstück78.000 €
Notar und Grundbuchrund 2 % auf das Grundstück24.000 €
Haus (Bauwerk)140 m² × 2.361 €/m²330.540 €
BaunebenkostenAnnahme 20 %66.108 €
Summe1.698.648 €
Eigenkapital 20 %339.730 €
Darlehen1.358.918 €
Monatsrate3,96 % Sollzins, 2 % Tilgung6.749 €

In Düsseltal macht das Grundstück 71 % der Summe aus. Hier entscheidet vor allem die Fläche über die Rate: Mit 400 m² statt 500 m² sinkt die Summe um rund 260.000 €.

Mit 400 m² Grundstück kommst du in Düsseltal auf rund 1.438.000 € und 5.710 € Rate, mit 600 m² auf rund 1.959.000 € und 7.780 € im Monat. Beim Kauf vom Bauträger wären es 104.000 € Grunderwerbsteuer, weil sie dann auch auf das Haus anfällt.

In Düsseldorf haben Bauherren 2025 2.587 €/m² veranschlagt, 226 €/m² mehr als im Land (131 genehmigte Häuser). Mit diesem Wert wäre das Haus rund 38.000 € teurer.

Mit deinem Einkommen rechnet der Budgetrechner, mit eigenen Zahlen der Baufinanzierungsrechner.

Förderung

Wer in Düsseltal kauft oder baut, kann das Programm der Stadt Düsseldorf nutzen (Geld). Was es zahlt und wer es bekommt, steht unter Förderung in Düsseldorf.

Unabhängig vom Wohnort Düsseltal kannst du Landesförderung und KfW-Kredite nutzen, wenn dein Einkommen passt. Programme von Land und Bund.

Häufige Fragen

Ist Düsseltal teurer als der Durchschnitt in Düsseldorf?

Ja. Mit 2.400 €/m² liegt Düsseltal 129 % über dem Median aller Wohnbauzonen in Düsseldorf (1.050 €/m²). Das ist Platz 2 von 28.

Wo ist es in Düsseldorf günstiger als in Düsseltal?

Mindestens 10 % weniger kostet Bauland zum Beispiel in Golzheim (1.900 €/m²) und Oberkassel (1.650 €/m²). Bei 500 m² spart das rund 250.000 € oder mehr.

Wie viel spart ein kleineres Grundstück in Düsseltal?

100 m² weniger sparen rund 260.000 € samt Steuer und Notar, das senkt die Rate um rund 1.030 €.

Was kostet ein Grundstück in Düsseldorf-Düsseltal?

Laut Bodenrichtwert im Median 2.400 €/m², für 500 m² also rund 1.200.000 €; mit den Werten der mittleren Hälfte 975.000 € bis 1.425.000 €. Dazu kommen Grunderwerbsteuer und Notar.

Quellen

Bodenrichtwerte: BORIS-NRW, Stichtag 1.1.2026 (dl-de/zero-2-0), Stadtteil laut Ortsteilfeld des Datensatzes. Baukosten: IT.NRW, Baugenehmigungen 2025. Zins: Modell Hypolotse, Stand 14.10.2026. Förderung gelesen im Oktober 2026. Auswertung je Stadtteil: Hypolotse. Alle Quellen mit Links.

HL
Redaktion Hypolotse
IHK-Sachkundeprüfung Immobiliardarlehensvermittlung nach § 34i GewO

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