Was kostet Bauland in Essen-Margarethenhöhe?
Der mittlere Bodenrichtwert für Wohnbauland in Essen-Margarethenhöhe liegt 2026 bei 530 €/m², gerechnet über 4 Zonen. Die mittlere Hälfte der Zonen liegt zwischen 520 und 532 €/m². Unter den 48 Stadtteilen in Essen mit eigener Auswertung ist das Platz 8, 29 % über dem Median aller Wohnbauzonen der Stadt (410 €/m²). Grundstück (500 m² zu 530 €/m²) und Haus (140 m²) kommen zusammen auf rund 684.000 €, die Rate auf rund 2.720 € (20 % Eigenkapital, 3,96 % Zins, Stand 14.10.2026). Achtung: Der Wert beruht auf nur 4 Zonen.
Geprüft am 14. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende
Margarethenhöhe im Vergleich
Margarethenhöhe steht mit Platz 8 von 48 Stadtteilen im oberen Drittel von Essen. Der Median liegt 29 % über dem Wert der ganzen Stadt (410 €/m²); für 500 m² sind das rund 60.000 € mehr. Die Spanne in Essen reicht von 210 €/m² in Vogelheim bis 710 €/m² in Bredeney. 500 m² in Margarethenhöhe kosten rund 90.000 € weniger als im teuersten und rund 160.000 € mehr als im günstigsten Stadtteil. Ähnlich teuer sind Fischlaken mit 530 €/m² (für 500 m² praktisch gleich), Holsterhausen mit 530 €/m² (für 500 m² praktisch gleich) und Werden mit 520 €/m² (500 m² rund 5.000 € günstiger). Landesweit liegt der mittlere Gemeindewert in NRW bei 195 €/m²; Margarethenhöhe kostet das 2,7-Fache.
Alle Stadtteile mit ihren Werten stehen auf der Seite Grundstückspreise Essen.
Bodenrichtwerte in Margarethenhöhe
Von den 4 Zonen in Margarethenhöhe sind 1 für ein- bis zweigeschossige und 3 für dichtere, meist mehrgeschossige Bebauung normiert.
| Median ein- bis zweigeschossig | 530 €/m² (1 Zone) |
|---|---|
| Median alle Wohnbauzonen | 530 €/m² (4 Zonen) |
| Mittlere Hälfte (25 bis 75 %) | 520 bis 532 €/m² |
| Niedrigster und höchster Wert | 490 bis 540 €/m² |
| Zum Vergleich: ganz Essen | 410 €/m² (809 Zonen) |
Die Werte der Zonen in €/m², vom niedrigsten zum höchsten: ein- bis zweigeschossig 530; übrige Zonen 490, 530 und 540.
Jeder Richtwert gilt für ein gedachtes Mustergrundstück. In Margarethenhöhe beschreibt der Datensatz es so: Geschosszahl I-III (2 Zonen), I-II (1 Zone), II-VIII (1 Zone); Grundstückstiefe 40 m (4 Zonen). Ein Grundstück mit mehr Geschossen oder anderer Größe hat deshalb einen anderen Wert je m².
Zwischen günstiger und teurer Zone liegen in Margarethenhöhe bei 400 m² rund 5.000 €. So viel kostet ein Grundstück in Margarethenhöhe je nach Größe:
| Fläche | günstige Zone (520 €/m²) | Median (530 €/m²) | teure Zone (532 €/m²) |
|---|---|---|---|
| 300 m² | 156.000 € | 159.000 € | 160.000 € |
| 400 m² | 208.000 € | 212.000 € | 213.000 € |
| 500 m² | 260.000 € | 265.000 € | 266.000 € |
Ein Bodenrichtwert ist ein Zonendurchschnitt für unbebautes Land und kein Kaufpreis. Was er abbildet.
Was ein Haus in Margarethenhöhe kostet
Rechenbeispiel: 500 m² zum Median aller Zonen (530 €/m²), dazu ein Einfamilienhaus mit 140 m² zu 2.361 €/m² Baukosten (NRW 2025) und 20 % Baunebenkosten. Wie wir rechnen.
| Posten | Grundlage | Betrag |
|---|---|---|
| Grundstück | 500 m² × 530 €/m² | 265.000 € |
| Grunderwerbsteuer | 6,5 % auf das Grundstück | 17.225 € |
| Notar und Grundbuch | rund 2 % auf das Grundstück | 5.300 € |
| Haus (Bauwerk) | 140 m² × 2.361 €/m² | 330.540 € |
| Baunebenkosten | Annahme 20 % | 66.108 € |
| Summe | 684.173 € | |
| Eigenkapital 20 % | 136.835 € | |
| Darlehen | 547.338 € | |
| Monatsrate | 3,96 % Sollzins, 2 % Tilgung | 2.718 € |
Boden und Haus teilen sich die Kosten in Margarethenhöhe etwa 39 zu 61. 100 m² Grundstück machen rund 58.000 € aus.
Mit 400 m² Grundstück kommst du in Margarethenhöhe auf rund 627.000 € und 2.490 € Rate, mit 600 m² auf rund 742.000 € und 2.950 € im Monat. Beim Kauf vom Bauträger wären es 43.000 € Grunderwerbsteuer, weil sie dann auch auf das Haus anfällt.
In Essen haben Bauherren 2025 2.599 €/m² veranschlagt, 238 €/m² mehr als im Land (58 genehmigte Häuser). Mit diesem Wert wäre das Haus rund 40.000 € teurer.
Mit deinem Einkommen rechnet der Budgetrechner, mit eigenen Zahlen der Baufinanzierungsrechner.
Förderung
Für Margarethenhöhe gibt es kein eigenes Programm, und auch die Stadt Essen fördert den Kauf nach unserer Prüfung derzeit nicht (Stand Oktober 2026). Wie andere Großstädte fördern, zeigt der Städtevergleich.
Unabhängig vom Wohnort Margarethenhöhe kannst du Landesförderung und KfW-Kredite nutzen, wenn dein Einkommen passt. Programme von Land und Bund.
Häufige Fragen
Ist Margarethenhöhe teurer als der Durchschnitt in Essen?
Ja. Mit 530 €/m² liegt Margarethenhöhe 29 % über dem Median aller Wohnbauzonen in Essen (410 €/m²). Das ist Platz 8 von 48.
Wo ist es in Essen günstiger als in Margarethenhöhe?
Mindestens 10 % weniger kostet Bauland zum Beispiel in Haarzopf (475 €/m²) und Bergerhausen (460 €/m²). Bei 500 m² spart das rund 28.000 € oder mehr.
Wie viel spart ein kleineres Grundstück in Margarethenhöhe?
100 m² weniger sparen rund 58.000 € samt Steuer und Notar, das senkt die Rate um rund 230 €.
Was kostet ein Grundstück in Essen-Margarethenhöhe?
Laut Bodenrichtwert im Median 530 €/m², für 500 m² also rund 265.000 €; mit den Werten der mittleren Hälfte 260.000 € bis 266.000 €. Dazu kommen Grunderwerbsteuer und Notar.
Quellen
Bodenrichtwerte: BORIS-NRW, Stichtag 1.1.2026 (dl-de/zero-2-0), Stadtteil laut Ortsteilfeld des Datensatzes. Baukosten: IT.NRW, Baugenehmigungen 2025. Zins: Modell Hypolotse, Stand 14.10.2026. Förderung gelesen im Oktober 2026. Auswertung je Stadtteil: Hypolotse. Alle Quellen mit Links.