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Stadtteil · Köln

Bauland in Köln-Braunsfeld: Bodenrichtwerte und Hauskosten 2026

Bodenrichtwerte 2026 für Köln-Braunsfeld, der Vergleich mit den übrigen Stadtteilen der Stadt und ein durchgerechnetes Haus.

Datenstand 14. Oktober 2026Automatisch berechnet aus amtlichen Daten, nicht einzeln redaktionell geprüft. Woher unsere Zahlen kommen

Was kostet Bauland in Köln-Braunsfeld?

Der mittlere Bodenrichtwert für Wohnbauland in Köln-Braunsfeld liegt 2026 bei 1.820 €/m², gerechnet über 5 Zonen. Die mittlere Hälfte der Zonen liegt zwischen 1.520 und 1.830 €/m². Unter den 60 Stadtteilen in Köln mit eigener Auswertung ist das Platz 6, 109 % über dem Median aller Wohnbauzonen der Stadt (870 €/m²). Grundstück (500 m² zu 1.820 €/m²) und Haus (140 m²) kommen zusammen auf rund 1.384.000 €, die Rate auf rund 5.500 € (20 % Eigenkapital, 3,96 % Zins, Stand 14.10.2026).

Geprüft am 14. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende

1.820 €/m²Median Wohnbauland 2026
1.520 bis 1.830mittlere Hälfte in €/m²
6Platz von 60 Stadtteilen in Köln
5Zonen, davon 3 ein- bis zweigeschossig

Braunsfeld im Vergleich

Braunsfeld steht mit Platz 6 von 60 Stadtteilen im teuersten Zehntel von Köln. Der Median liegt 109 % über dem Wert der ganzen Stadt (870 €/m²); für 500 m² sind das rund 475.000 € mehr. Die Spanne in Köln reicht von 530 €/m² in Immendorf bis 2.830 €/m² in Bayenthal. 500 m² in Braunsfeld kosten rund 505.000 € weniger als im teuersten und rund 645.000 € mehr als im günstigsten Stadtteil. Ähnlich teuer sind Junkersdorf mit 1.890 €/m² (500 m² rund 35.000 € teurer), Sülz mit 1.740 €/m² (500 m² rund 40.000 € günstiger) und Neustadt-Süd mit 1.940 €/m² (500 m² rund 60.000 € teurer). Landesweit liegt der mittlere Gemeindewert in NRW bei 195 €/m²; Braunsfeld kostet das 9,3-Fache.

Die vollständige Rangliste der Stadtteile zeigt die Übersicht für Köln.

Bodenrichtwerte in Braunsfeld

Von den 5 Zonen in Braunsfeld sind 3 für ein- bis zweigeschossige und 2 für dichtere, meist mehrgeschossige Bebauung normiert.

Bodenrichtwerte für baureifes Wohnbauland in Köln-Braunsfeld, Stichtag 1.1.2026, ungewichtet je Zone
Median ein- bis zweigeschossig1.820 €/m² (3 Zonen)
Median alle Wohnbauzonen1.820 €/m² (5 Zonen)
Mittlere Hälfte (25 bis 75 %)1.520 bis 1.830 €/m²
Niedrigster und höchster Wert1.050 bis 1.950 €/m²
Zum Vergleich: ganz Köln870 €/m² (384 Zonen)

Die Werte der Zonen in €/m², vom niedrigsten zum höchsten: ein- bis zweigeschossig 1.520, 1.820 und 1.950; übrige Zonen 1.050 und 1.830.

Jeder Richtwert gilt für ein gedachtes Mustergrundstück. In Braunsfeld beschreibt der Datensatz es so: Geschosszahl II (2 Zonen), I-II (1 Zone), II-IV (1 Zone), III-IV (1 Zone); Grundstücksgröße 250 m² (1 Zone), 300 m² (1 Zone), 800 m² (1 Zone). Weicht dein Grundstück davon ab, passt der Gutachterausschuss den Wert über Umrechnungskoeffizienten an.

Zwischen günstiger und teurer Zone liegen in Braunsfeld bei 400 m² rund 124.000 €. So viel kostet ein Grundstück in Braunsfeld je nach Größe:

Grundstückspreis in Braunsfeld nach Fläche, gerechnet mit dem Bodenrichtwert
Flächegünstige Zone (1.520 €/m²)Median (1.820 €/m²)teure Zone (1.830 €/m²)
300 m²456.000 €546.000 €549.000 €
400 m²608.000 €728.000 €732.000 €
500 m²760.000 €910.000 €915.000 €

Ein Bodenrichtwert ist ein Zonendurchschnitt für unbebautes Land und kein Kaufpreis. Was er abbildet.

Was ein Haus in Braunsfeld kostet

Rechenbeispiel: 500 m² zum Wert der ein- bis zweigeschossigen Zonen (1.820 €/m²), dazu ein Einfamilienhaus mit 140 m² zu 2.361 €/m² Baukosten (NRW 2025) und 20 % Baunebenkosten. Wie wir rechnen.

Rechenbeispiel Hausbau in Braunsfeld, ohne Makler
PostenGrundlageBetrag
Grundstück500 m² × 1.820 €/m²910.000 €
Grunderwerbsteuer6,5 % auf das Grundstück59.150 €
Notar und Grundbuchrund 2 % auf das Grundstück18.200 €
Haus (Bauwerk)140 m² × 2.361 €/m²330.540 €
BaunebenkostenAnnahme 20 %66.108 €
Summe1.383.998 €
Eigenkapital 20 %276.800 €
Darlehen1.107.198 €
Monatsrate3,96 % Sollzins, 2 % Tilgung5.499 €

In Braunsfeld macht das Grundstück 66 % der Summe aus. Hier entscheidet vor allem die Fläche über die Rate: Mit 400 m² statt 500 m² sinkt die Summe um rund 197.000 €.

Ein kleineres Grundstück von 400 m² drückt die Rate in Braunsfeld auf rund 4.710 €, ein größeres von 600 m² hebt sie auf rund 6.280 €. Beim Kauf vom Bauträger wären es 85.000 € Grunderwerbsteuer, weil sie dann auch auf das Haus anfällt.

In Köln haben Bauherren 2025 2.111 €/m² veranschlagt, 250 €/m² weniger als im Land (212 genehmigte Häuser). Mit diesem Wert wäre das Haus rund 42.000 € günstiger.

Deine eigene Rate rechnet der Baufinanzierungsrechner. Was dein Einkommen trägt, zeigt der Budgetrechner.

Förderung

Für Braunsfeld gibt es kein eigenes Programm, und auch die Stadt Köln fördert den Kauf nach unserer Prüfung derzeit nicht (Stand Oktober 2026). Wie andere Großstädte fördern, zeigt der Städtevergleich.

Unabhängig vom Wohnort Braunsfeld kannst du Landesförderung und KfW-Kredite nutzen, wenn dein Einkommen passt. Programme von Land und Bund.

Häufige Fragen

Ist Braunsfeld teurer als der Durchschnitt in Köln?

Ja. Mit 1.820 €/m² liegt Braunsfeld 109 % über dem Median aller Wohnbauzonen in Köln (870 €/m²). Das ist Platz 6 von 60.

Wo ist es in Köln günstiger als in Braunsfeld?

Mindestens 10 % weniger kostet Bauland zum Beispiel in Nippes (1.620 €/m²) und Riehl (1.585 €/m²). Bei 500 m² spart das rund 100.000 € oder mehr.

Welchen Bodenrichtwert hat mein Grundstück in Braunsfeld?

Das zeigt BORIS-NRW für jede Adresse. Unser Median fasst 5 Zonen zusammen und ersetzt den Blick auf die eigene Zone nicht.

Was kostet ein Grundstück in Köln-Braunsfeld?

Laut Bodenrichtwert im Median 1.820 €/m², für 500 m² also rund 910.000 €; mit den Werten der mittleren Hälfte 760.000 € bis 915.000 €. Dazu kommen Grunderwerbsteuer und Notar.

Quellen

Bodenrichtwerte: BORIS-NRW, Stichtag 1.1.2026 (dl-de/zero-2-0), Stadtteil laut Ortsteilfeld des Datensatzes. Dazu die Baukosten (IT.NRW, Baugenehmigungen 2025) und unser Zinsmodell vom 14.10.2026. Auswertung je Stadtteil: Hypolotse. Alle Quellen mit Links.

HL
Redaktion Hypolotse
IHK-Sachkundeprüfung Immobiliardarlehensvermittlung nach § 34i GewO

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Wie die Zahlen auf dieser Seite entstehen

Alle Rechnungen sind unverbindliche Modellwerte und kein Angebot eines Kreditinstituts. Die Zinssätze werden täglich aus der Zinsstruktur der Deutschen Bundesbank abgeleitet und um marktübliche Risikoaufschläge nach Finanzierungsanteil, Beschäftigungsart und Zinsbindung ergänzt; die Grunderwerbsteuer folgt den Landessätzen 2026, die Förderkonditionen den Programmrichtlinien der KfW und der Landesförderinstitute. Ein verbindliches Angebot kann allein ein Darlehensgeber nach Prüfung von Objekt, Einkommensunterlagen und Bonität erstellen. Hypolotse vermittelt keine Finanzierungen, erbringt keine Beratung im Sinne des § 511 BGB und gibt keine Daten an Dritte weiter. Den aktuellen Stand der Zinsdaten zeigt die Seite Bauzinsen.