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Grundstückspreise in Mecklenburg-Vorpommern: Kaufwerte für Bauland je Kreis

Amtliche Kaufwerte für Bauland in allen 8 Kreisen und kreisfreien Städten, mit Rangliste, Hauskosten und Förderung.

Datenstand 15. Oktober 2026Automatisch berechnet aus amtlichen Daten, nicht einzeln redaktionell geprüft. Woher unsere Zahlen kommen

Was kostet Bauland in Mecklenburg-Vorpommern?

Baureifes Bauland hat in Mecklenburg-Vorpommern von 2023 bis 2025 im Schnitt 109 €/m² gekostet, über 3.104 Verkäufe (amtliche Kaufwerte, kein Bodenrichtwert). 2025 allein waren es 111 €/m². Je Kreis reicht das Mittel von 51 €/m² im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bis 446 €/m² in Rostock. Bundesweit lag der Schnitt bei 248 €/m². Ein Haus mit 140 m² kostet ohne Grundstück rund 358.000 € (Landeswert der Baukosten), die Grunderwerbsteuer beträgt 6 %.

Geprüft am 15. Oktober 2026 · Quellen am Seitenende

Alle Kreise und kreisfreien Städte

Sortiert nach dem Mittel der Kaufwerte 2023 bis 2025. 8 Kreise und Städte haben eine eigene Seite mit Einzeljahren, Vergleich, Grundstückskosten, Hausrechnung und Förderung.

Kaufwerte für baureifes Land in Mecklenburg-Vorpommern, €/m². Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, eigene Berechnung.
PlatzKreis oder StadtArtMittel 2023 bis 20252025Verkäufe 2023 bis 2025
1Rostockkreisfreie Stadt446 €/m²448 €/m²181
2Schwerinkreisfreie Stadt168 €/m²192 €/m²44
3Landkreis RostockLandkreis137 €/m²176 €/m²558
4Landkreis Vorpommern-RügenLandkreis136 €/m²129 €/m²476
5Landkreis NordwestmecklenburgLandkreis111 €/m²113 €/m²209
6Landkreis Vorpommern-GreifswaldLandkreis84 €/m²97 €/m²614
7Landkreis Ludwigslust-ParchimLandkreis52 €/m²66 €/m²472
8Landkreis Mecklenburgische SeenplatteLandkreis51 €/m²71 €/m²550

Warum keine Bodenrichtwerte

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Lizenz der Bodenrichtwerte unklar. Bis das geklärt ist, zeigen wir keine Richtwerte. Für Länder mit offenen Daten zeigen wir den Median der Bodenrichtwerte je Gemeinde. Für Mecklenburg-Vorpommern nehmen wir statt dessen die amtliche Statistik der Kaufwerte für Bauland. Sie ist offen lizenziert, deckt jeden Kreis ab und beruht auf echten Verkäufen. Sie ist aber gröber: ein Wert je Kreis, nicht je Gemeinde oder Lage. Den Richtwert für eine Adresse siehst du in Gutachterausschüsse Mecklenburg-Vorpommern.

Was der Kaufwert für Bauland aussagt

Die Statistischen Ämter erfassen jedes Jahr alle Verkäufe unbebauter Grundstücke ab 100 m², die ihnen die Finanzämter melden. Für jeden Kreis veröffentlichen sie die Zahl der Verkäufe, die verkaufte Fläche und die Kaufsumme. Der Kaufwert ist die Kaufsumme geteilt durch die Fläche, also der tatsächlich gezahlte Durchschnittspreis je Quadratmeter. Wir nehmen das baureife Land: Grundstücke, die nach Baurecht bebaut werden dürfen und erschlossen sind. Rohbauland, Industrieland und Land für Verkehrszwecke sind eigene Kategorien und zählen nicht mit.

Ein Kaufwert ist kein Bodenrichtwert. Der Bodenrichtwert beschreibt eine Zone mit gleichartigen Grundstücken und wird vom Gutachterausschuss abgeleitet. Der Kaufwert dagegen mittelt alles, was im Kreis verkauft wurde, über alle Lagen hinweg. Grunderwerbsteuer, Notar und Makler sind nicht enthalten. Steht in einer Tabelle „geheim“, haben die Ämter den Wert zum Schutz einzelner Verkäufer unterdrückt. „Kein Verkauf“ heißt, es gab in dem Jahr keinen Fall.

Warum wir das Dreijahresmittel nehmen

In einem Kreis werden jedes Jahr andere Grundstücke verkauft: mal viele Bauplätze in einem neuen Baugebiet am Ortsrand, mal ein paar teure Lücken in der Stadt. Der Durchschnitt springt deshalb, auch wenn sich die Preise kaum geändert haben. In München lag er 2023 bei 2.868 €/m², 2024 bei 2.136 €/m² und 2025 bei 3.455 €/m². Bei wenigen Verkäufen ist es noch extremer: Ein einziges großes Grundstück kann den Wert eines Jahres bestimmen.

Als Hauptwert nehmen wir deshalb das Mittel der Jahre 2023 bis 2025. Wo Fläche und Kaufsumme veröffentlicht sind, teilen wir die Kaufsumme der drei Jahre durch ihre Fläche. Wo sie geheim sind, gewichten wir die Jahreswerte nach der Zahl der Verkäufe. Unter 20 Verkäufen weisen die Seiten auf die dünne Datenbasis hin. Die Einzeljahre 2021 bis 2025 stehen auf jeder Kreisseite zum Vergleich.

Große Unterschiede innerhalb eines Kreises

Ein Landkreis umfasst oft Dutzende Gemeinden, von der Kreisstadt mit Bahnanschluss bis zum Dorf ohne Laden. Der Kaufwert fasst sie alle zusammen. Für ein bestimmtes Grundstück kann der Preis deshalb ein Vielfaches über oder unter dem Kreiswert liegen. Auch in kreisfreien Städten liegen gefragte Viertel weit über dem Schnitt. Den Wert für eine Lage zeigt der Bodenrichtwert im Portal des Landes, hier Gutachterausschüsse Mecklenburg-Vorpommern. Den Kaufwert nutzt du am besten, um Kreise miteinander zu vergleichen und ein Budget grob abzustecken.

So rechnen wir die Hauskosten

Jede Kreisseite rechnet dasselbe Beispiel: 500 m² Bauland zum Dreijahresmittel des Kreises und ein Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche. Die Baukosten stammen aus der Baugenehmigungsstatistik 2025: Für neue Häuser mit 1 oder 2 Wohnungen haben Bauherren in Mecklenburg-Vorpommern im Schnitt 2.132 €/m² Wohnfläche veranschlagt, über 1.031 genehmigte Häuser. Werte je Kreis nutzen wir hier nicht; gerechnet wird überall mit dem Landeswert. Der Wert enthält nur das Gebäude. Planung, Genehmigung, Außenanlagen und Hausanschlüsse setzen wir pauschal mit 20 % an, das ist eine Annahme.

Die Grunderwerbsteuer beträgt in Mecklenburg-Vorpommern 6 %. Beim Eigenbau zahlst du sie nur auf das Grundstück, solange du den Bauvertrag unabhängig vom Grundstückskauf schließt; kaufst du Grundstück und Haus zusammen vom Bauträger, fällt sie auf den Gesamtpreis an. Für Notar und Grundbuch setzen wir rund 2 % an. Eigenkapital: 20 % der Summe. Die Rate rechnen wir mit dem Modellzins für 10 Jahre Zinsbindung bei Topkondition (3,96 %, effektiv rund 4,03 %, Stand 14.10.2026) und 2 % anfänglicher Tilgung. Bei 80 % Finanzierung verlangen Banken meist einen Aufschlag. Den aktuellen Stand zeigt die Seite Bauzinsen.

Förderung von Land und Bund

Zuständig ist die Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI M-V). Anträge laufen direkt beim LFI M-V, formgebunden und vor Vorhabensbeginn, kein Hausbankprinzip. Auf Landeszuwendungen besteht kein Rechtsanspruch; entscheidend sind die verfügbaren Haushaltsmittel.

  • Modernisierungsdarlehen (ModRL M-V): Zinsloses Darlehen bis 80 % der Kosten (max. 1.950 €/m² Wohnfläche), max. 155.630 € je Wohnung (seit 01.03.2026); Mindestdarlehen 20.000 €; Tilgung 3 %; Teilerlass von 25 % des ausgezahlten Betrags nach Fertigstellung; Richtlinie befristet bis 31.12.2026, eine Nachfolgeregelung ist noch nicht bekannt. Achtung: Annahmestopp für energetische Vorhaben ab Effizienzhaus-85-Standard (seit 18.12.2023).
  • Zuschuss barrierearmes Wohnen (Aufzüge, Lifte): Zuschuss 30 % von max. 15.000 € förderfähigen Ausgaben, also max. 4.500 € je Wohneinheit.

Alle Bedingungen stehen auf der Seite Förderung in Mecklenburg-Vorpommern, geprüft am 9. Oktober 2026.

Familien mit Kind bekommen für einen Neubau KfW 300: 170.000 bis 220.000 € ab 0,01 % Sollzins, wenn das Haus Effizienzhaus 40 erreicht. Wer ein sanierungsbedürftiges Haus kauft, kann KfW 308 nutzen: 140.000 bis 180.000 €. Für beide gilt eine Einkommensgrenze von 90.000 € zu versteuerndem Einkommen bei einem Kind, plus 10.000 € je weiterem Kind. Wie sich die Programme stapeln, rechnet der Förder-Rechner. Kommunales Baukindergeld steht auf den Kreisseiten und unter Baukindergeld der Gemeinden.

So haben wir ausgewertet

Grundlage ist die Tabelle 61511-01-03-4 der Regionaldatenbank mit allen Kreisen und kreisfreien Städten, Jahre 2021 bis 2025. Für Mecklenburg-Vorpommern sind das 8 Kreise und Städte, 8 davon mit einem Wert für 2023 bis 2025. Gezählt ist nur baureifes Land. Ränge: Platz in Mecklenburg-Vorpommern und bundesweit unter 397 Kreisen mit Wert, jeweils nach dem Dreijahresmittel (1 = teuerster Kreis). Landes- und Bundesschnitt sind Kaufsumme durch Fläche aller Verkäufe 2023 bis 2025. Als preislich nächste Kreise nennen wir die drei Kreise des Landes mit dem ähnlichsten Mittel. Unsere Werte für Bayern und Baden-Württemberg stimmen mit den Berichten der Landesämter überein.

Einwohner, Fläche und die größten Gemeinden stammen aus dem Gemeindeverzeichnis zum 31.12.2025. Das kommunale Baukindergeld haben wir am 13. Oktober 2026 auf den Seiten der Gemeinden gelesen, die Förderung der großen Städte im Oktober 2026 geprüft.

Quellen

HL
Redaktion Hypolotse
IHK-Sachkundeprüfung Immobiliardarlehensvermittlung nach § 34i GewO

Diese Seite wird automatisch aus amtlichen Daten berechnet. Jede Zahl trägt einen Datenstand und eine Quelle. Die Redaktion prüft die Methode und Stichproben, nicht jede einzelne Seite. Hypolotse vermittelt keine Finanzierungen und berät nicht: Die Seite stellt Rechner und Informationen bereit, damit du selbst rechnen kannst. Wer die Inhalte prüft · Woher unsere Zahlen kommen.

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Wie die Zahlen auf dieser Seite entstehen

Alle Rechnungen sind unverbindliche Modellwerte und kein Angebot eines Kreditinstituts. Die Zinssätze werden täglich aus der Zinsstruktur der Deutschen Bundesbank abgeleitet und um marktübliche Risikoaufschläge nach Finanzierungsanteil, Beschäftigungsart und Zinsbindung ergänzt; die Grunderwerbsteuer folgt den Landessätzen 2026, die Förderkonditionen den Programmrichtlinien der KfW und der Landesförderinstitute. Ein verbindliches Angebot kann allein ein Darlehensgeber nach Prüfung von Objekt, Einkommensunterlagen und Bonität erstellen. Hypolotse vermittelt keine Finanzierungen, erbringt keine Beratung im Sinne des § 511 BGB und gibt keine Daten an Dritte weiter. Den aktuellen Stand der Zinsdaten zeigt die Seite Bauzinsen.